Affiliate Marketing auf Pinterest ist eine der attraktivsten passiven Einkommensquellen für Bloggerinnen, Coaches und Content Creators – weil Pinterest-Traffic langfristig funktioniert, ohne tägliches Posten. Ein einmal erstellter Affiliate-Pin kann Monate und Jahre nach seiner Veröffentlichung noch immer Klicks und Provisionen generieren.
über 570 Millionen aktiven Nutzer:innen monatlich – und genau deshalb lohnt es sich, auf langfristige Strategien zu setzen.
In diesem Beitrag erfährst du, wie Affiliate Marketing auf Pinterest funktioniert, welche Regeln du beachten musst – und mit welcher Strategie du als Selbstständige, Coach oder Online-Unternehmerin deine Einnahmen maximierst.
Was ist Affiliate Marketing auf Pinterest?
Beim Affiliate Marketing empfiehlst du Produkte oder Dienstleistungen anderer Anbieter – und bekommst bei jedem Kauf, der über deinen individuellen Affiliate-Link zustande kommt, eine Provision. Pinterest erlaubt Affiliate-Links direkt in Pins: Du erstellst einen Pin zu einem Produkt, verlinkst mit deinem Affiliate-Link – und verdienst, wenn jemand darüber kauft.
Der entscheidende Unterschied zu Instagram oder TikTok: Pinterest-Pins werden über Suchanfragen gefunden – nicht über einen kurzlebigen Feed. Ein Pinterest-Affiliate-Pin kann deutlich länger performen als ein Instagram-Post oder TikTok-Video.
Ist Affiliate Marketing auf Pinterest erlaubt?
Ja – Pinterest erlaubt Affiliate-Links ausdrücklich. Allerdings gelten einige wichtige Regeln:
Transparenz-Kennzeichnung: In Deutschland (und der gesamten EU) bist du gesetzlich verpflichtet, Affiliate-Links zu kennzeichnen. Das bedeutet: In deiner Pin-Beschreibung muss klar erkennbar sein, dass es sich um einen Affiliate-Link handelt – z. B. durch „*Werbung“ oder „*Affiliate-Link“ am Anfang der Beschreibung.
Kein Spam: Pinterest’s Community-Richtlinien untersagen Spam – also massenhafte Pins zu identischen Produkten ohne Mehrwert. Affiliate-Content muss echten Mehrwert für die Nutzerin bieten.
Authentizität: Empfehle nur Produkte, die du wirklich kennst und für gut befindest. Falsche Empfehlungen schaden deiner Glaubwürdigkeit – und das ist auf Pinterest, wo Vertrauen der wichtigste Faktor für Klicks ist, besonders nachteilig.
Die besten Affiliate-Programme für Pinterest
Für Health & Wellbeing Brands und Coaches
Amazon Partnerprogramm: Das größte Affiliate-Netzwerk weltweit. Geeignet für physische Produkte wie Yoga-Equipment, Supplements, Bücher und Tools. Provisionen sind gering (1–10 %), aber die Conversion-Rate bei Amazon ist hoch.
Digistore24 / Copecart: Plattformen für digitale Produkte im deutschsprachigen Raum. Deutlich höhere Provisionen (30–60 %) für Kurse, Memberships und digitale Angebote.
ShareASale / Awin: Große internationale Affiliate-Netzwerke mit vielen Programmen aus den Bereichen Health, Beauty, Lifestyle und Business.
Direkte Affiliate-Programme: Viele Tools und Anbieter, die du täglich nutzt, haben eigene Affiliate-Programme – z. B. Canva, Tailwind, Kajabi, Thinkific. Diese haben oft attraktive wiederkehrende Provisionen.
Affiliate Marketing Pinterest Strategie: So maximierst du deine Einnahmen
1. Erstelle nischenspezifische Affiliate-Pins
Der Schlüssel zu erfolgreichem Pinterest Affiliate Marketing: Pins, die ein spezifisches Problem lösen oder eine klare Empfehlung geben – kombiniert mit einem Affiliate-Link zur Lösung. Statt: „Hier sind tolle Produkte“ lieber: „Diese 5 Yoga-Matten sind meine absoluten Favoriten – und warum.“
2. Kombiniere Blogartikel mit Affiliate-Links
Die stärkste Affiliate-Strategie auf Pinterest: Erstelle ausführliche Blogartikel zu deinen Empfehlungen (z. B. „Die besten Bücher für Coaches – meine Top 10″) und pinne diese Artikel auf Pinterest. Auf deinem Blog platzierst du die Affiliate-Links – das ist deutlich nachhaltiger als direkte Affiliate-Pins, weil Blogartikel auch von Google gefunden werden.
3. Nutze saisonale Trends für Affiliate-Content
Affiliate-Content zu saisonalen Themen performen auf Pinterest besonders gut: „Die besten Weihnachtsgeschenke für Yoga-Begeisterte“, „Top Supplements für den Herbst-Winter“ oder „Mein Fitness-Equipment für Neujahr“. Erstelle solchen Content 4–6 Wochen vor dem saisonalen Peak – Pinterest braucht Zeit zum Indexieren.
Fazit: Pinterest Affiliate Marketing ist eine nachhaltige Einkommensquelle
Affiliate Marketing auf Pinterest ist eine der wenigen Strategien, die wirklich passiv werden kann: Du erstellst einen guten Affiliate-Pin oder Blogartikel einmal – und er generiert über Monate und Jahre Klicks und Provisionen, ohne weiteren Aufwand. Das macht Pinterest zu einem der wertvollsten Kanäle für Affiliate Marketer, die auf nachhaltiges statt kurzfristiges Einkommen setzen.
Häufige Fragen
Ist Affiliate Marketing auf Pinterest erlaubt?
Ja, Pinterest erlaubt Affiliate-Links ausdrücklich. Wichtig: In Deutschland und der EU müssen Affiliate-Links als Werbung gekennzeichnet werden – z. B. durch „*Werbung“ oder „*Affiliate-Link“ in der Pin-Beschreibung. Außerdem müssen Pinterest’s Community-Richtlinien eingehalten werden: kein Spam, echte Empfehlungen mit Mehrwert.
Wie funktioniert Affiliate Marketing auf Pinterest?
Du erstellst einen Pin zu einem Produkt und verlinkst direkt mit deinem Affiliate-Link. Wenn jemand über deinen Pin auf das Produkt klickt und kauft, erhältst du eine Provision. Pinterest-Affiliate-Pins performen langfristig gut, weil Pinterest eine Suchmaschine ist – Pins werden über Monate und Jahre in Suchergebnissen gefunden.
Welche Affiliate-Programme eignen sich für Pinterest?
Besonders gut geeignet: das Amazon Partnerprogramm (breite Produktauswahl), Digistore24 und Copecart (digitale Produkte, höhere Provisionen), ShareASale und Awin (internationale Netzwerke mit Health & Lifestyle-Programmen) sowie direkte Affiliate-Programme von Tools wie Canva, Tailwind oder Kajabi.
Wie viel kann man mit Pinterest Affiliate Marketing verdienen?
Das variiert stark je nach Nische, Traffic und Affiliate-Programm. Mit einer konsequenten Strategie und relevanten Affiliate-Programmen sind monatliche Einnahmen im dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Euro-Bereich realistisch – nach einer Aufbauphase von 6–12 Monaten. Die Einnahmen wachsen mit der Zeit, da ältere Pins weiterhin Traffic bringen.
Was ist die beste Affiliate-Strategie für Pinterest?
Die stärkste Strategie: Ausführliche Blogartikel mit Affiliate-Links erstellen und diese über Pinterest bewerben. Das kombiniert die Suchmaschinenpower von Pinterest mit der SEO-Stärke deines Blogs und erzeugt Traffic aus zwei Quellen. Ergänzend: direkte Affiliate-Pins zu nischenspezifischen Produkten, die klare Empfehlungen mit echtem Mehrwert bieten. (Weiterführend: Pinterest for Business)
Häufige Fehler bei Pinterest Affiliate Marketing – und wie du sie vermeidest
Viele Nutzerinnen machen beim Einstieg in Pinterest Affiliate Marketing die gleichen Fehler. Der häufigste: Sie posten unregelmäßig. Pinterest belohnt Konsistenz. Wer täglich oder zumindest mehrmals pro Woche neue Inhalte veröffentlicht, wird vom Algorithmus bevorzugt behandelt und erhält deutlich mehr organische Reichweite.
Ein weiterer typischer Fehler ist das Vernachlässigen der SEO-Optimierung. Pinterest ist eine Suchmaschine – das bedeutet, dass Keywords in Titeln, Beschreibungen und Pinnamen entscheidend sind. Wer diese Felder leer lässt oder generische Texte verwendet, verschenkt wertvolles Sichtbarkeitspotenzial.
Auch das Thema Bildqualität wird oft unterschätzt. Hochformatige Bilder (2:3-Format), klare Schriften und starke Kontraste performen deutlich besser als Querformat-Bilder oder überladene Designs. Investiere einmal Zeit in die Erstellung von 3–5 Pin-Vorlagen und nutze diese dann konsequent für alle deine Inhalte.
Nachhaltig wachsen mit Pinterest Affiliate Marketing: Deine langfristige Strategie
Kurzfristige Taktiken bringen auf Pinterest selten dauerhafte Ergebnisse. Was wirklich funktioniert, ist eine durchdachte Content-Strategie, die auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe ausgerichtet ist. Statt wahllos Pins zu erstellen, solltest du regelmäßig analysieren, welche Inhalte die beste Performance zeigen – und mehr davon produzieren.
Nutze Pinterest Analytics, um deine Top-Pins, deine besten Boards und deine Zielgruppendemografie zu verstehen. Diese Daten zeigen dir genau, welche Themen und Formate bei deiner Community ankommen. Mit dieser Information kannst du deinen Content-Plan gezielt optimieren und deine Ressourcen dort einsetzen, wo sie den größten Effekt haben.
Denk auch daran, Pinterest mit deinen anderen Marketingkanälen zu verknüpfen. Verlinke deine Pins konsequent auf relevante Blog-Beiträge, Produkte oder Landingpages. Pinterest-Traffic ist besonders wertvoll, weil die Nutzerinnen oft kaufbereit sind – sie kommen mit einer konkreten Absicht und sind offen für Inspiration und Lösungen.

