„Ich würde so gerne bei Google gefunden werden, aber SEO ist doch total kompliziert.“

Diesen Gedanken haben viele Yogalehrerinnen, Coaches, Studioinhaberinnen und selbstständige Expertinnen. Du weißt, dass Menschen bei Google nach genau den Themen suchen, zu denen du arbeitest. Trotzdem erscheint dein eigenes Business nicht oder irgendwo weit hinten. Gleichzeitig wirken Begriffe wie Keywords, Suchintention, technische SEO oder Google Search Console erst einmal so, als müsstest du dich wochenlang einarbeiten.

Dabei musst du keine SEO Expertin werden, um bei Google gefunden zu werden. Viel wichtiger ist, dass du verstehst, wonach deine Zielgruppe sucht, welche Inhalte du dazu anbieten kannst und wie du deine Website so aufbaust, dass Google diese Inhalte verstehen kann.

Genau deshalb gehört Google für mich zu einer guten Omnipräsenz Strategie. Social Media kann Aufmerksamkeit und Nähe schaffen. Google übernimmt eine andere Aufgabe: Es sorgt dafür, dass Menschen dich finden können, wenn sie bereits nach einem Thema, einer Lösung oder sogar einem konkreten Angebot suchen.

Warum es so wertvoll ist, bei Google gefunden zu werden

Stell dir vor, du bist Yogalehrerin und bietest Kurse in Düsseldorf an. Eine potenzielle Teilnehmerin kennt dich noch nicht. Sie folgt dir nicht auf Instagram, bekommt deine Reels nicht angezeigt und hat noch nie deinen Namen gehört.

Aber sie googelt:

„Yoga für Anfänger Düsseldorf“

Wenn deine Website bei dieser Suche erscheint, brauchst du keine bestehende Beziehung zu dieser Person. Du wirst sichtbar, weil dein Angebot zu dem passt, wonach sie gerade aktiv sucht.

Dasselbe gilt für eine Coachin, deren potenzielle Kundin beispielsweise „Ernährungscoaching online“, „Business Coaching für Selbstständige“ oder eine konkrete Frage aus ihrem Themengebiet eingibt.

Das unterscheidet Google von vielen Social Media Plattformen. Dort veröffentlichst du Inhalte und hoffst darauf, dass sie den richtigen Menschen ausgespielt werden. Bei Google existiert bereits eine Suchintention. Die Person möchte etwas wissen, vergleichen, buchen oder kaufen.

Natürlich bedeutet eine Google Suche nicht automatisch, dass jemand sofort Kundin wird. Aber du kannst Menschen in einem Moment erreichen, in dem sie sich bereits aktiv mit einem Thema beschäftigen.

Und noch etwas macht Google für eine langfristige Marketingstrategie interessant: Gute Inhalte können über einen langen Zeitraum auffindbar bleiben. Ein Instagram Post kann innerhalb kurzer Zeit den Großteil seiner Reichweite bekommen. Ein relevanter Blogartikel kann dagegen auch Monate oder Jahre nach seiner Veröffentlichung noch über Suchanfragen gefunden werden.

Genau diese Kombination aus Social Media, Suchmaschinen, Newsletter, Pinterest, Podcast oder YouTube ist für mich Omnipräsenz: Deine Zielgruppe kann dir nicht nur an einer einzigen Stelle begegnen.

Bei Google gefunden werden beginnt mit deiner Zielgruppe

Bevor du Keywords recherchierst oder deinen ersten SEO Blogartikel schreibst, solltest du deine Zielgruppe verstehen.

Denn SEO beginnt nicht bei Google. SEO beginnt bei den Menschen, die Google benutzen.

Welche Fragen stellen dir deine Kundinnen immer wieder? Welche Probleme beschäftigen sie, bevor sie dein Angebot buchen? Welche Begriffe verwenden sie selbst? Was wissen sie möglicherweise noch gar nicht über dein Angebot?

Gerade hier sehe ich in meiner Arbeit immer wieder, wie wichtig es ist, sich wirklich intensiv mit einem Business auseinanderzusetzen. Wenn ich Strategien für meine Kundinnen entwickle, schaue ich deshalb nicht einfach nur nach Suchvolumen oder irgendwelchen vermeintlich guten Keywords. Ich setze mich mit dem Angebot, der Zielgruppe und vor allem mit den Besonderheiten des jeweiligen Businesses auseinander.

Denn genau dort entstehen häufig die besten Inhalte.

Vielleicht arbeitest du als Yogalehrerin beispielsweise besonders anatomisch. Vielleicht verbindet dein Studio Yoga mit Bewegungstherapie. Vielleicht hat deine Coaching Methode einen Ansatz, den andere Anbieterinnen so nicht nutzen. Oder deine Kundinnen stellen dir vor der ersten Stunde immer wieder dieselbe Frage.

Solche Informationen helfen dabei, Inhalte zu entwickeln, die nicht nur für Google optimiert sind, sondern wirklich zu deinem Business passen.

Finde heraus, wonach deine Zielgruppe tatsächlich sucht

Keywords sind Suchbegriffe, die Menschen bei Google eingeben. Dabei solltest du nicht danach fragen, für welche Begriffe du gerne gefunden werden möchtest, sondern danach, was deine potenziellen Kundinnen tatsächlich suchen.

Das ist ein wichtiger Unterschied.

Eine Yogalehrerin beschreibt ihr Angebot vielleicht als „somatische Bewegungspraxis für mehr Körperbewusstsein“. Ihre potenzielle Teilnehmerin sucht aber möglicherweise nach „Yoga gegen Verspannungen“ oder „sanftes Yoga für Anfänger“.

Deshalb solltest du dich bei der Keyword Recherche immer in die Perspektive deiner Zielgruppe versetzen.

Eine erste Recherche kannst du sogar direkt bei Google durchführen. Gib einen Begriff ein und beobachte, welche Ergänzungen Google vorschlägt. Schau dir verwandte Suchanfragen und die Fragen an, die in den Suchergebnissen auftauchen. Zusätzlich kannst du deine eigenen Kundengespräche, Nachrichten, Kommentare und FAQs auswerten.

Besonders interessant sind häufig spezifischere Suchanfragen. Statt nur auf ein sehr breites Keyword wie „Yoga“ zu setzen, könnte ein Artikel beispielsweise auf „Yin Yoga für Anfänger“ oder ein lokales Angebot auf „Yoga für Anfänger Düsseldorf“ ausgerichtet sein.

Je konkreter die Suchintention, desto besser kannst du deinen Inhalt darauf abstimmen.

Google

Verstehe die Suchintention hinter deinen Keywords

Ein Keyword allein reicht noch nicht aus. Du musst verstehen, warum jemand danach sucht.

Nehmen wir drei Suchanfragen:

„Was ist Yin Yoga?“

„Yin Yoga Düsseldorf“

„Yin Yoga Ausbildung“

Alle drei drehen sich um Yin Yoga. Trotzdem befinden sich die suchenden Personen in vollkommen unterschiedlichen Situationen.

Wer „Was ist Yin Yoga?“ googelt, möchte zunächst Informationen und erwartet wahrscheinlich einen Ratgeber.

Wer „Yin Yoga Düsseldorf“ sucht, möchte möglicherweise einen Kurs oder ein Studio finden.

Und wer nach einer „Yin Yoga Ausbildung“ sucht, interessiert sich wahrscheinlich bereits für eine Weiterbildung und möchte Anbieterinnen vergleichen.

Für jede dieser Suchanfragen brauchst du einen anderen Inhalt.

Genau deshalb reicht es nicht, einfach möglichst viele Keywords in einen Blogartikel einzubauen. Deine Seite muss die Frage beantworten, die hinter der Suchanfrage steckt.

Für dein Marketing ist das besonders spannend, weil du Inhalte für verschiedene Phasen entwickeln kannst. Manche Menschen entdecken dich über einen informativen Blogartikel. Andere landen direkt auf einer lokalen Angebotsseite. Wieder andere suchen bereits konkret nach einer Ausbildung oder einem Coaching.

Eine gute SEO Strategie bildet mehrere dieser Wege ab.

Erstelle Inhalte, die eine konkrete Frage wirklich beantworten

Google möchte hilfreiche Inhalte anzeigen. Für dich bedeutet das: Schreibe nicht einfach einen Blogartikel, damit wieder etwas Neues auf deiner Website steht.

Jeder Beitrag sollte einen klaren Zweck erfüllen.

Wenn jemand beispielsweise „Was ist Restorative Yoga?“ sucht, sollte dein Beitrag diese Frage tatsächlich ausführlich beantworten. Er könnte erklären, wie Restorative Yoga funktioniert, für wen es geeignet ist, wie es sich von Yin Yoga unterscheidet, was in einer Stunde passiert und was Anfängerinnen beachten sollten.

Die Länge ergibt sich dabei aus dem Thema. Ein komplexes Thema kann einen ausführlichen Beitrag benötigen. Eine kleine konkrete Frage kann möglicherweise deutlich kürzer beantwortet werden.

Viel wichtiger als eine künstliche Mindestwortzahl ist die Frage:

Hat die Leserin nach diesem Artikel wirklich eine gute Antwort bekommen?

Gerade als Coach, Yogalehrerin oder Expertin aus dem Health und Wellbeing Bereich hast du hier einen großen Vorteil: Du verfügst über Erfahrungen, die ein generischer SEO Text nicht hat.

Nutze sie.

Erkläre typische Situationen aus deiner Arbeit. Beantworte Fragen, die Kundinnen wirklich stellen. Beschreibe Unterschiede, die Außenstehende häufig nicht erkennen. Teile deine Perspektive auf ein Thema.

So entsteht Content, der nicht nur Keywords enthält, sondern tatsächlich deine Expertise sichtbar macht.

Optimiere deine Blogartikel sinnvoll für Google

Wenn dein Inhalt steht, kannst du ihn gezielt für Google optimieren. Dabei musst du nicht jedes Keyword zehnmal wiederholen.

Wichtig ist zunächst, dass Google und deine Leserinnen schnell verstehen können, worum es auf der Seite geht.

Dein Fokus Keyword sollte deshalb sinnvoll im SEO Titel, in der Hauptüberschrift, im ersten Absatz und in passenden Zwischenüberschriften vorkommen. Auch die URL sollte verständlich sein.

Für diesen Beitrag wäre beispielsweise:

Fokus Keyword: bei Google gefunden werden

URL: /bei-google-gefunden-werden/

sinnvoll.

Darüber hinaus solltest du deinen Text logisch mit H2 und H3 Überschriften strukturieren. Bilder brauchen aussagekräftige Alt Texte und wichtige Seiten sollten miteinander verlinkt werden.

Die Meta Beschreibung ist ebenfalls relevant, weil sie potenziellen Leserinnen vermitteln kann, was sie auf deiner Seite erwartet. Statt nur Keywords aneinanderzureihen, solltest du sie deshalb wie eine kleine Einladung zum Artikel schreiben.

SEO bedeutet nicht, für einen Algorithmus möglichst unnatürlich zu schreiben. Im Idealfall sorgt die Optimierung dafür, dass Menschen und Suchmaschine schneller verstehen, worum es geht.

Baue nicht einzelne Artikel, sondern Themenwelten auf

Einer der größten Fehler beim Bloggen ist, jeden Monat irgendein neues Thema auszuwählen.

Im Januar schreibst du über Meditation. Im Februar über deine Lieblingsyogamatte. Im März über ätherische Öle. Im April über eine Reise. Es entstehen zwar immer mehr Artikel, aber keine erkennbare Content Strategie.

Für Google und für deine Zielgruppe ist es sinnvoller, Themenwelten aufzubauen.

Angenommen, dein Schwerpunkt ist Yoga für Anfängerinnen. Dann könnten mehrere Inhalte miteinander verbunden werden:

„Yoga für Anfänger: Der komplette Einstieg“

„Muss ich beweglich sein, um mit Yoga anzufangen?“

„Welche Yoga Art eignet sich für Anfänger?“

„Was brauche ich für meine erste Yogastunde?“

„Wie oft sollte ich als Anfänger Yoga machen?“

„Yoga zuhause oder im Studio: Was ist besser für Anfänger?“

Diese Beiträge können untereinander verlinkt werden und gleichzeitig auf deine passenden Angebote führen.

So entsteht nach und nach ein Content Ökosystem.

Und genau das passt zu meiner Vorstellung von Omnipräsenz Marketing: Nicht möglichst viel isolierten Content produzieren, sondern Inhalte strategisch miteinander verbinden.

Nutze interne Links für deine gesamte Customer Journey

Interne Links sind ein wichtiger Bestandteil einer guten Website Struktur. Sie helfen Google dabei, Zusammenhänge zwischen deinen Seiten zu erkennen. Vor allem helfen sie aber deinen Leserinnen.

Wenn jemand beispielsweise einen Blogartikel über „Yoga für Anfänger“ liest, könnte anschließend ein Artikel über die erste Yogastunde interessant sein. Von dort könnte die Person wiederum auf deine Kursseite gelangen.

Damit entsteht ein natürlicher Weg:

Google Suche → Blogartikel → weiterer hilfreicher Inhalt → Angebot

Das ist deutlich sinnvoller, als jeden Artikel mit einem vollkommen unabhängigen Call to Action enden zu lassen.

Überlege deshalb bei jedem neuen Beitrag:

Welche bestehenden Artikel passen dazu?

Welche Angebotsseite ist relevant?

Gibt es ein Freebie, das die Leserin sinnvoll weiterbringt?

Welcher nächste Schritt passt zur Suchintention?

Dein Blog sollte kein Lexikon sein, das Menschen nach einer Antwort sofort wieder verlassen. Er sollte Teil deines gesamten Marketingsystems werden.

Nutze Google Search Console, um deine Strategie weiterzuentwickeln

Sobald du regelmäßig Inhalte veröffentlichst, solltest du nicht mehr nur nach Gefühl arbeiten.

Die Google Search Console zeigt dir, über welche Suchanfragen Menschen deine Website finden beziehungsweise bei welchen Suchanfragen deine Seiten bereits in den Ergebnissen erscheinen. Außerdem kannst du sehen, welche Seiten Klicks und Impressionen bekommen und wie sich ihre Sichtbarkeit entwickelt.

Das ist extrem wertvoll für deine weitere Content Strategie.

Vielleicht hast du einen Artikel über „Yoga für Anfänger“ geschrieben und stellst irgendwann fest, dass Google ihn besonders häufig für „Yoga für unbewegliche Anfänger“ ausspielt.

Das ist ein Hinweis.

Du könntest den bestehenden Beitrag erweitern oder einen eigenen Artikel zu diesem Thema entwickeln.

Vielleicht bekommst du viele Impressionen, aber kaum Klicks. Dann lohnt es sich möglicherweise, Titel und Meta Beschreibung genauer anzuschauen.

SEO wird dadurch zu einem Prozess. Du veröffentlichst nicht einfach Artikel und vergisst sie anschließend, sondern entwickelst erfolgreiche Inhalte weiter.

Nutze lokale SEO, wenn du vor Ort arbeitest

Für Yogastudios, Praxen und lokale Coaches ist noch ein weiterer Bereich besonders wichtig: lokale Suchmaschinenoptimierung.

Wenn jemand nach „Yoga Studio Düsseldorf“ sucht, möchte diese Person keinen allgemeinen Blogartikel über Yoga lesen. Sie möchte wissen, welche Studios es in Düsseldorf gibt.

Deshalb solltest du lokale Angebotsseiten erstellen und dein Google Business Profil vollständig pflegen.

Dort können unter anderem deine Adresse, Öffnungszeiten, Website, Telefonnummer, Fotos und Bewertungen erscheinen. Gerade Bewertungen spielen außerdem eine wichtige Rolle für das Vertrauen potenzieller Kundinnen.

Wenn lokale Sichtbarkeit für dein Business relevant ist, solltest du deshalb Blog SEO und lokale SEO nicht getrennt betrachten.

Deine Website kann Fragen beantworten und Expertise aufbauen. Dein Google Business Profil hilft Menschen dabei, dein konkretes lokales Angebot zu entdecken.

Lesetipp: Google Business Profil optimal nutzen: Mehr lokale Kundinnen für dein Yoga Studio oder Coaching Angebot

Wenn du vor allem mehr und bessere Google Bewertungen sammeln möchtest, ist außerdem mein Sternstunde Kurs interessant. Dort zeige ich dir, wie du einen einfachen Bewertungsprozess aufbaust, mit dem du Kundinnen im richtigen Moment nach einer Bewertung fragst und ihnen den Weg zur Bewertung so leicht wie möglich machst.

Welche Blogartikel eignen sich für Coaches und Yogalehrerinnen?

Die besten Themen entstehen häufig aus konkreten Fragen deiner Zielgruppe.

Eine Yogalehrerin könnte beispielsweise über „Welches Yoga eignet sich für Anfänger?“, „Was ist der Unterschied zwischen Yin Yoga und Restorative Yoga?“, „Wie oft sollte man Yoga machen?“ oder „Muss ich beweglich sein, um Yoga zu machen?“ schreiben.

Eine Coachin könnte Fragen beantworten wie „Was bringt Coaching?“, „Wie läuft ein Coaching ab?“, „Woran erkenne ich eine gute Coachin?“ oder „Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Beratung?“.

Entscheidend ist dabei immer die Verbindung zu deinem Business.

Du brauchst nicht 100 Blogartikel über Themen, die irgendwie zu Wellness passen. Du brauchst Inhalte, die Menschen anziehen, die grundsätzlich auch zu deinen Angeboten passen.

Das ist ein wichtiger Unterschied zwischen Traffic und relevanter Sichtbarkeit.

10.000 Website Besucherinnen bringen deinem Business wenig, wenn keine davon Interesse an deinem Angebot hat. 500 Menschen, die genau zu deiner Zielgruppe gehören, können deutlich wertvoller sein.

Dein realistischer Einstieg in SEO

Wenn du gerade erst beginnst, musst du nicht innerhalb eines Monats zwanzig Blogartikel veröffentlichen.

Starte mit einer klaren Themenwelt und recherchiere zunächst fünf bis zehn relevante Suchfragen. Wähle daraus einen Beitrag aus, bei dem du besonders viel Expertise mitbringst, und beantworte die Suchanfrage so hilfreich wie möglich.

Danach entwickelst du einen zweiten Beitrag, der thematisch dazu passt.

Und dann einen dritten.

So entsteht mit der Zeit ein Content Archiv, das deine Positionierung widerspiegelt und gleichzeitig über Google auffindbar werden kann.

Ein Artikel pro Monat kann für den Anfang vollkommen ausreichend sein, wenn du diesen Rhythmus wirklich langfristig durchhältst. Wenn du mehr Kapazitäten hast oder dein Content Marketing stärker priorisieren möchtest, kannst du natürlich häufiger veröffentlichen.

Wichtig ist nicht, möglichst viel Content zu produzieren.

Wichtig ist, dass jeder Beitrag einen strategischen Platz in deinem Marketing hat.

Google und Social Media gehören für mich zusammen

SEO wird häufig als Alternative zu Social Media dargestellt. Ich sehe das anders.

Als Social Media Agentur weiß ich sehr genau, welchen Wert Instagram, LinkedIn und andere Plattformen für Marken haben können. Social Media schafft Nähe, Persönlichkeit, Aktualität und direkte Interaktion.

Google übernimmt eine andere Aufgabe.

Deshalb würde ich nicht fragen:

„Soll ich Instagram oder SEO machen?“

Sondern:

„Welche Aufgabe übernimmt welcher Kanal in meiner Customer Journey?“

Vielleicht entsteht zuerst ein ausführlicher Blogartikel. Aus diesem Artikel entwickelst du anschließend ein Instagram Karussell, mehrere Storys, einen Newsletter und Pinterest Pins. Vielleicht wird daraus später eine Podcast Folge oder ein YouTube Video.

So musst du nicht für jeden Kanal bei null anfangen.

Du entwickelst einen starken Inhalt und verlängerst ihn strategisch über mehrere Plattformen.

Genau das ist der Kern meiner Omnipräsenz Strategie.

Häufige Fehler, wenn du bei Google gefunden werden möchtest

Ein häufiger Fehler besteht darin, Keywords nur nach Suchvolumen auszuwählen. Ein großes Suchvolumen sieht attraktiv aus, bringt dir aber wenig, wenn die Menschen hinter der Suchanfrage nicht zu deinem Angebot passen. Relevanz sollte deshalb immer vor möglichst großen Zahlen stehen.

Der zweite Fehler ist, Texte nur für Google zu schreiben. Wenn du ein Keyword so häufig wiederholst, dass der Artikel unnatürlich klingt, wird der Text weder hilfreicher noch überzeugender. Dein Fokus Keyword sollte klar vorkommen, aber deine Leserin bleibt die wichtigste Person im Raum.

Auch fehlende interne Verlinkungen verschenken Potenzial. Jeder neue Artikel sollte Teil deiner bestehenden Website werden und nicht isoliert irgendwo im Blog liegen.

Und schließlich solltest du bestehenden Content nicht vergessen. SEO Content kann weiterentwickelt werden. Aktualisiere ältere Beiträge, ergänze neue Fragen, verbessere Überschriften und überprüfe, ob deine internen Links und Angebote noch aktuell sind.

Fazit: Bei Google gefunden werden ist Teil deiner Omnipräsenz

Wenn du bei Google gefunden werden möchtest, brauchst du keine Sammlung von SEO Tricks. Du brauchst eine klare Verbindung zwischen deiner Zielgruppe, ihren Suchanfragen, deiner Expertise und deinen Angeboten. Finde heraus, was deine potenziellen Kundinnen wirklich suchen. Entwickle Inhalte, die diese Fragen ausführlich beantworten. Baue Themenwelten statt einzelner zufälliger Blogartikel auf. Verknüpfe deine Inhalte miteinander und nutze deine Daten aus der Google Search Console, um deine Strategie weiterzuentwickeln.

Vor allem solltest du Google nicht isoliert betrachten.

Ein starker Blogartikel kann über Google gefunden werden und gleichzeitig die Grundlage für deinen Social Media Content, Newsletter, Pinterest Pins, Podcast oder YouTube Kanal bilden. Dadurch produzierst du nicht ständig mehr Content, sondern nutzt deine Expertise strategischer.

Genau darum geht es bei Omnipräsenz: Die richtigen Menschen sollen dir an mehreren relevanten Kontaktpunkten begegnen können.

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Häufige Fragen

Wie kann ich bei Google gefunden werden?

Die Grundlage ist eine Website, die Google technisch erfassen kann, kombiniert mit hilfreichen Inhalten zu Suchanfragen deiner Zielgruppe. Recherchiere relevante Keywords, verstehe die dahinterliegende Suchintention und entwickle Seiten, die diese Fragen möglichst gut beantworten. Ergänzend können interne Links, lokale SEO und ein gepflegtes Google Business Profil deine Sichtbarkeit unterstützen.

Wie lange dauert es, bis ich bei Google gefunden werde?

SEO hat keine feste Wartezeit. Manche Seiten erhalten relativ schnell erste Impressionen, andere benötigen mehrere Monate, bis sich relevante Rankings entwickeln. Wie schnell das passiert, hängt unter anderem von deiner Website, dem Wettbewerb, dem Thema, der Suchintention und der Qualität deiner Inhalte ab. Deshalb solltest du deine Entwicklung über die Google Search Console beobachten, statt nach einer festen Anzahl von Monaten über Erfolg oder Misserfolg zu entscheiden.

Brauche ich technische Kenntnisse für SEO?

Für viele SEO Grundlagen musst du keine Entwicklerin sein. Keyword Recherche, Content Erstellung, Seitentitel, Meta Beschreibungen und interne Links kannst du auch ohne tiefgehendes technisches Wissen bearbeiten. Technische Faktoren bleiben trotzdem relevant, beispielsweise wenn Google deine Seiten nicht richtig indexieren kann oder deine Website grundlegende technische Probleme hat.

Muss ich jeden Tag neue Inhalte veröffentlichen?

Nein. SEO funktioniert nicht nach dem Prinzip, dass du täglich veröffentlichen musst. Für viele kleine Businesses ist ein hochwertiger Artikel pro Monat ein realistischer Einstieg. Entscheidend ist, dass du langfristig relevante Themen abdeckst und deine bestehenden Inhalte ebenfalls weiterentwickelst.

Über die Autorin

Luisa Kohlhas: Omnipräsenz Expertin

Luisa Kohlhas ist Gründerin der Omnipräsenz Agentur und unterstützt Health und Wellbeing Brands, Yogalehrerinnen, Coaches und Studios dabei, nachhaltig sichtbar zu werden. Dabei verbindet sie Social Media mit langfristigen Kanälen wie Google, Pinterest, Newsletter, Podcast und YouTube zu einer individuellen Omnipräsenz Strategie.

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