Pinterest auslagern – also die Verwaltung deines Pinterest-Accounts an eine externe Person oder Agentur zu übergeben – ist für viele Selbstständige, Coaches und Online-Unternehmerinnen ein logischer nächster Schritt. Irgendwann kommt der Punkt, an dem du weißt: Pinterest ist wichtig für mein Business, aber ich habe weder die Zeit noch die Muße, mich täglich damit zu beschäftigen.

über 570 Millionen aktiven Nutzer:innen monatlich – und genau deshalb lohnt es sich, auf langfristige Strategien zu setzen.

In diesem Beitrag erkläre ich, wann das Auslagern von Pinterest sinnvoll ist, was du dabei beachten solltest – und wie du die richtige Person für diese Aufgabe findest.

Wann macht es Sinn, Pinterest auszulagern?

Pinterest auszulagern macht Sinn, wenn du die strategische Wichtigkeit der Plattform erkennst, aber die Zeit fehlt, es konsequent umzusetzen. Oder wenn du die Grundlagen zwar verstehst, aber nicht die Kapazität hast, dich mit den laufenden Algorithmus-Änderungen, Best Practices und Design-Aufgaben zu beschäftigen. Auch wenn du lieber deine Energie auf andere Bereiche deines Business konzentrieren möchtest – Kunden, Angebote, Strategie – ist das Auslagern eine sinnvolle Investition.

Was kann beim Pinterest-Outsourcing ausgelagert werden?

Pin-Erstellung: Design der Pin-Grafiken in Canva oder anderen Tools, angepasst an dein Branding.

Keyword-Optimierung: Recherche und Integration relevanter Keywords in Pin-Titel, -Beschreibungen und Pinnwände.

Scheduling: Regelmäßiges Einplanen und Posten von Pins – manuell oder über Tools wie Tailwind.

Analytics und Reporting: Regelmäßige Auswertung der Pinterest-Daten und monatliche Reports, die zeigen, was funktioniert.

Strategiebegleitung: Empfehlungen zu neuen Themen, saisonalen Inhalten und Optimierungsmaßnahmen.

Was du vor dem Auslagern vorbereiten solltest

Bevor du Pinterest auslagern, kläre folgende Punkte: Hast du ein klares Branding (Farben, Schriften, Bildsprache), das du weitergeben kannst? Hast du Zugang zu deinen Blogartikel-URLs und Content-Plänen? Bist du bereit, regelmäßig Feedback zu geben und Freigaben zu erteilen? Je klarer deine Vorgaben, desto besser kann die Pinterest-Managerin arbeiten.

Worauf du bei der Auswahl einer Pinterest-Managerin achtest

Eine gute Pinterest-Managerin zeigt nachweisbare Ergebnisse – nicht nur schöne Pins. Frage nach konkreten Beispielen aus ihrer Arbeit: Wie hat sich der Traffic ihrer Kund:innen entwickelt? Versteht sie deine Nische? Kommuniziert sie transparent und regelmäßig? Bietet sie ein klares Leistungspaket mit transparenten Preisen? Diese Fragen helfen dir, die Richtige zu finden.

Häufige Fragen

Wann macht es Sinn, Pinterest auszulagern?

Pinterest auslagern macht Sinn, wenn du die strategische Relevanz der Plattform erkennst, aber Zeit, Kapazität oder Expertise fehlen, um es konsequent umzusetzen. Wer lieber Zeit in andere Business-Bereiche investieren möchte – Kunden, Angebotsentwicklung, Strategie – profitiert von einer externen Pinterest-Managerin.

Was kostet es, Pinterest auszulagern?

Die Kosten variieren je nach Leistungsumfang und Erfahrung der Pinterest-Managerin. Typische Retainer-Pakete liegen zwischen 300 und 1.500 € pro Monat – je nachdem, ob nur Pins erstellt werden oder ein vollständiges Management inklusive Strategie, Analytics und Reporting enthalten ist.

Was wird beim Pinterest-Outsourcing übernommen?

Typische Leistungen einer Pinterest-Managerin: Pin-Design und -Erstellung, Keyword-Recherche und SEO-Optimierung, regelmäßiges Scheduling, Pinterest Analytics und monatliche Reports sowie strategische Empfehlungen zu Themen und Optimierungen.

Wie finde ich eine gute Pinterest-Managerin?

Achte auf: nachgewiesene Ergebnisse bei anderen Kund:innen (nicht nur schöne Pins), Verständnis für deine Nische und Zielgruppe, transparente Kommunikation und Berichterstattung, ein klares Leistungspaket mit transparenten Preisen. Referenzen und Beispiele aus der Arbeit sind wichtige Entscheidungsgrundlagen.

Was muss ich vorbereiten, bevor ich Pinterest auslagere?

Vor dem Outsourcing solltest du bereitstellen: klares Branding (Farben, Schriften, Bildmaterial), Zugang zu Blogartikel-URLs und Content-Plänen, Branding-Guidelines und Kommunikationsregeln sowie die Bereitschaft, regelmäßig Feedback zu geben und Inhalte freizugeben. (Weiterführend: Pinterest for Business)

Häufige Fehler bei Pinterest auslagern Sinn – und wie du sie vermeidest

Viele Nutzerinnen machen beim Einstieg in Pinterest auslagern Sinn die gleichen Fehler. Der häufigste: Sie posten unregelmäßig. Pinterest belohnt Konsistenz. Wer täglich oder zumindest mehrmals pro Woche neue Inhalte veröffentlicht, wird vom Algorithmus bevorzugt behandelt und erhält deutlich mehr organische Reichweite.

Ein weiterer typischer Fehler ist das Vernachlässigen der SEO-Optimierung. Pinterest ist eine Suchmaschine – das bedeutet, dass Keywords in Titeln, Beschreibungen und Pinnamen entscheidend sind. Wer diese Felder leer lässt oder generische Texte verwendet, verschenkt wertvolles Sichtbarkeitspotenzial.

Auch das Thema Bildqualität wird oft unterschätzt. Hochformatige Bilder (2:3-Format), klare Schriften und starke Kontraste performen deutlich besser als Querformat-Bilder oder überladene Designs. Investiere einmal Zeit in die Erstellung von 3–5 Pin-Vorlagen und nutze diese dann konsequent für alle deine Inhalte.

Nachhaltig wachsen mit Pinterest auslagern Sinn: Deine langfristige Strategie

Kurzfristige Taktiken bringen auf Pinterest selten dauerhafte Ergebnisse. Was wirklich funktioniert, ist eine durchdachte Content-Strategie, die auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe ausgerichtet ist. Statt wahllos Pins zu erstellen, solltest du regelmäßig analysieren, welche Inhalte die beste Performance zeigen – und mehr davon produzieren.

Nutze Pinterest Analytics, um deine Top-Pins, deine besten Boards und deine Zielgruppendemografie zu verstehen. Diese Daten zeigen dir genau, welche Themen und Formate bei deiner Community ankommen. Mit dieser Information kannst du deinen Content-Plan gezielt optimieren und deine Ressourcen dort einsetzen, wo sie den größten Effekt haben.

Denk auch daran, Pinterest mit deinen anderen Marketingkanälen zu verknüpfen. Verlinke deine Pins konsequent auf relevante Blog-Beiträge, Produkte oder Landingpages. Pinterest-Traffic ist besonders wertvoll, weil die Nutzerinnen oft kaufbereit sind – sie kommen mit einer konkreten Absicht und sind offen für Inspiration und Lösungen.

Luisa Kohlhas
Über die Autorin

Luisa Kohlhas – Omnipräsenz Expertin


Luisa unterstützt Health & Wellbeing Brands dabei, nachhaltig sichtbar zu werden – ohne tägliches Posten, ohne Content-Stress. Mit einer klaren Omnipräsenz-Strategie auf Pinterest, Google, Podcast & Newsletter hilft sie Yogalehrerinnen, Coaches und Studios dabei, die richtigen Menschen zur richtigen Zeit zu erreichen.

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