Dein Pinterest-Konto wurde gesperrt – und du weißt nicht warum oder wie du es lösen kannst? Das ist frustrierend, besonders wenn du Pinterest aktiv für dein Business nutzt. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen lässt sich eine Pinterest-Kontosperrung lösen – wenn du weißt, wie du vorgehst.

über 570 Millionen aktiven Nutzer:innen monatlich – und genau deshalb lohnt es sich, auf langfristige Strategien zu setzen.

In diesem Beitrag erkläre ich dir die häufigsten Gründe für eine Pinterest-Sperrung, wie du vorgehst um deinen Account wiederherzustellen – und wie du eine erneute Sperrung in Zukunft vermeidest.

Warum wird ein Pinterest-Konto gesperrt?

Pinterest sperrt Accounts aus verschiedenen Gründen – oft automatisch durch Algorithmen, die bestimmte Verhaltensweisen als Spam oder Verstoß gegen die Richtlinien identifizieren. Die häufigsten Gründe:

Spam-Verhalten: Sehr schnelles Pinnen vieler Pins in kurzer Zeit, massenhafte Nutzung identischer Pin-Beschreibungen oder das Hinzufügen zu sehr vielen Pinnwänden in kurzer Zeit kann von Pinterest als Spam gewertet werden.

Urheberrechtsverstöße: Das Pinnen von Inhalten, die Urheberrechte verletzen – z. B. Bilder ohne die notwendigen Lizenzen oder Pins, die auf illegal bereitgestellte Inhalte verlinken.

Verstoß gegen Community-Richtlinien: Inhalte, die Pinterest als irreführend, schädlich oder unangemessen bewertet – z. B. gesundheitliche Fehlinformationen, Betrug oder explizite Inhalte.

Verdächtige Aktivitäten: Mehrfache Anmeldeversuche, ungewöhnliche Login-Aktivitäten oder der Verdacht auf gehackte Accounts können zu automatischen Sperrungen führen.

Verlinkung auf Spam-Websites: Pins, die auf Websites mit schlechtem Ruf, Malware oder übermäßig werblichem Content verlinken, können zur Accountsperrung führen.

Pinterest Konto gesperrt: So gehst du vor

Schritt 1: E-Mail von Pinterest prüfen

Pinterest sendet bei Sperrungen in der Regel eine E-Mail mit dem Grund der Sperrung und – falls anfechtbar – einem Link oder Hinweis zum weiteren Vorgehen. Prüfe deinen Posteingang (und den Spam-Ordner) auf eine Nachricht von Pinterest.

Schritt 2: Pinterest Hilfecenter kontaktieren

Wenn du die Sperrung für unberechtigt hältst oder den Grund nicht nachvollziehen kannst, wende dich über das Pinterest Hilfecenter direkt an den Support. Unter help.pinterest.com findest du das Kontaktformular und die Möglichkeit, Einspruch gegen eine Sperrung einzulegen.

Wichtig bei der Kontaktaufnahme: Erkläre sachlich und höflich dein Anliegen, gib deine Kontoemail an und beschreibe, was du auf Pinterest machst – damit der Support schnell einordnen kann, worum es geht.

Schritt 3: Überprüfe deine Inhalte auf mögliche Verstöße

Während du auf eine Antwort des Supports wartest, überprüfe deine Pins und Pinnwände selbstkritisch: Gibt es Links zu Websites mit schlechtem Ruf? Hast du Inhalte gepinnt, die urheberrechtlich geschützt sind? Gibt es Pins mit gesundheitlichen Claims, die Pinterest als problematisch einstufen könnte? Identifiziere mögliche Ursachen, um sie im Support-Gespräch anzusprechen oder zu bereinigen.

Schritt 4: Geduld haben

Pinterest-Support kann einige Tage bis Wochen brauchen, um auf Anfragen zu reagieren. Bleibe hartnäckig – ein Follow-up nach einer Woche ohne Antwort ist völlig legitim. In vielen Fällen werden fälschlich gesperrte Accounts nach einer Überprüfung wiederhergestellt.

Wie du eine erneute Sperrung vermeidest

Um in Zukunft einer Pinterest-Sperrung vorzubeugen, beachte diese Grundregeln: Pinne regelmäßig, aber nicht massenhaft in kurzer Zeit. Verwende für jeden Pin individuelle, keyword-reiche Beschreibungen statt identische Texte zu kopieren. Nutze ausschließlich Bilder und Inhalte, für die du die Rechte hast. Verlinke nur auf qualitative, seriöse Websites. Bleibe mit deinen Inhalten innerhalb der Pinterest Community-Richtlinien – besonders bei gesundheitlichen Themen.

Häufige Fragen

Warum wurde mein Pinterest-Konto gesperrt?

Pinterest sperrt Accounts aus verschiedenen Gründen: Spam-ähnliches Verhalten (sehr schnelles Pinnen, identische Beschreibungen), Urheberrechtsverstöße, Verstöße gegen Community-Richtlinien, verdächtige Login-Aktivitäten oder Verlinkungen auf Spam-Websites. Pinterest sendet bei Sperrungen meist eine erklärende E-Mail – prüfe deinen Posteingang.

Wie kann ich mein gesperrtes Pinterest-Konto entsperren?

Kontaktiere den Pinterest-Support über help.pinterest.com und lege sachlich dar, warum du die Sperrung für unberechtigt hältst. Gib deine Konto-E-Mail an und beschreibe deine Nutzung. Pinterest hat ein Einspruchsverfahren für Kontosperrungen – in vielen Fällen werden fälschlich gesperrte Accounts nach Überprüfung wiederhergestellt.

Wie lange dauert es, bis Pinterest ein gesperrtes Konto entsperrt?

Die Bearbeitungszeit variiert – von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen. Pinterest-Support arbeitet oft mit Verzögerungen. Ein Follow-up nach einer Woche ohne Antwort ist empfehlenswert. Bei klaren Fehler-Sperrungen (z. B. durch automatische Filter) erfolgt die Entsperrung meist schneller als bei tatsächlichen Richtlinienverstößen.

Was passiert mit meinen Pins und Follower, wenn mein Konto gesperrt ist?

Bei einer vorübergehenden Sperrung bleiben deine Pins, Pinnwände und Follower erhalten und sind nach der Entsperrung wieder zugänglich. Bei einer dauerhaften Löschung des Accounts durch Pinterest werden alle Daten entfernt. Deshalb ist es wichtig, bei einer Sperrung schnell Kontakt zum Support aufzunehmen.

Wie vermeide ich, dass mein Pinterest-Konto gesperrt wird?

Wichtigste Maßnahmen: Pinne regelmäßig aber nicht massenhaft, verwende individuelle Beschreibungen für jeden Pin, nutze nur Bilder mit entsprechenden Nutzungsrechten, verlinke auf qualitative und seriöse Websites, und halte dich an Pinterest’s Community-Richtlinien – besonders bei Gesundheitsthemen, wo Pinterest besonders genau hinschaut. (Weiterführend: Pinterest for Business)

Häufige Fehler bei Pinterest Konto gesperrt – und wie du sie vermeidest

Viele Nutzerinnen machen beim Einstieg in Pinterest Konto gesperrt die gleichen Fehler. Der häufigste: Sie posten unregelmäßig. Pinterest belohnt Konsistenz. Wer täglich oder zumindest mehrmals pro Woche neue Inhalte veröffentlicht, wird vom Algorithmus bevorzugt behandelt und erhält deutlich mehr organische Reichweite.

Ein weiterer typischer Fehler ist das Vernachlässigen der SEO-Optimierung. Pinterest ist eine Suchmaschine – das bedeutet, dass Keywords in Titeln, Beschreibungen und Pinnamen entscheidend sind. Wer diese Felder leer lässt oder generische Texte verwendet, verschenkt wertvolles Sichtbarkeitspotenzial.

Auch das Thema Bildqualität wird oft unterschätzt. Hochformatige Bilder (2:3-Format), klare Schriften und starke Kontraste performen deutlich besser als Querformat-Bilder oder überladene Designs. Investiere einmal Zeit in die Erstellung von 3–5 Pin-Vorlagen und nutze diese dann konsequent für alle deine Inhalte.

Nachhaltig wachsen mit Pinterest Konto gesperrt: Deine langfristige Strategie

Kurzfristige Taktiken bringen auf Pinterest selten dauerhafte Ergebnisse. Was wirklich funktioniert, ist eine durchdachte Content-Strategie, die auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe ausgerichtet ist. Statt wahllos Pins zu erstellen, solltest du regelmäßig analysieren, welche Inhalte die beste Performance zeigen – und mehr davon produzieren.

Nutze Pinterest Analytics, um deine Top-Pins, deine besten Boards und deine Zielgruppendemografie zu verstehen. Diese Daten zeigen dir genau, welche Themen und Formate bei deiner Community ankommen. Mit dieser Information kannst du deinen Content-Plan gezielt optimieren und deine Ressourcen dort einsetzen, wo sie den größten Effekt haben.

Denk auch daran, Pinterest mit deinen anderen Marketingkanälen zu verknüpfen. Verlinke deine Pins konsequent auf relevante Blog-Beiträge, Produkte oder Landingpages. Pinterest-Traffic ist besonders wertvoll, weil die Nutzerinnen oft kaufbereit sind – sie kommen mit einer konkreten Absicht und sind offen für Inspiration und Lösungen.

Luisa Kohlhas
Über die Autorin

Luisa Kohlhas – Omnipräsenz Expertin


Luisa unterstützt Health & Wellbeing Brands dabei, nachhaltig sichtbar zu werden – ohne tägliches Posten, ohne Content-Stress. Mit einer klaren Omnipräsenz-Strategie auf Pinterest, Google, Podcast & Newsletter hilft sie Yogalehrerinnen, Coaches und Studios dabei, die richtigen Menschen zur richtigen Zeit zu erreichen.

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