Du möchtest als Influencer auf Pinterest durchstarten und weißt nicht genau, wie du einen Account erstellt, der professionell wirkt, von Anfang an richtig aufgestellt ist und dir organische Reichweite bringt? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du als Influencer einen Pinterest-Account erstellst, der eine solide Grundlage für deinen Aufbau bildet – und welche Einstellungen von Anfang an stimmen müssen.

über 570 Millionen aktiven Nutzer:innen monatlich – und genau deshalb lohnt es sich, auf langfristige Strategien zu setzen.

Warum Influencer einen eigenen Pinterest-Account brauchen

Pinterest ist keine klassische Social-Media-Plattform – es ist eine Suchmaschine. Und genau das macht sie so wertvoll für Influencer: Statt täglich gegen einen Feed-Algorithmus anzukämpfen, werden deine Inhalte auf Pinterest langfristig gefunden. Ein Pinterest-Pin kann 12–18 Monate nach der Veröffentlichung noch Traffic bringen. Für Influencer bedeutet das: nachhaltiger Aufbau ohne den täglichen Posting-Druck, der Instagram und TikTok prägt.

Business-Account oder privater Account?

Als Influencer brauchst du zwingend einen Pinterest Business Account. Dieser ist kostenlos und bietet dir: detaillierte Analytics, Rich Pins, Zugang zu Pinterest Ads und die Möglichkeit, deine Website zu verifizieren. Mit einem privaten Account hast du keinen Zugang zu diesen Daten – und ohne Daten keine Strategie.

Schritt-für-Schritt: Pinterest-Account als Influencer erstellen

Schritt 1: Business-Account anlegen oder konvertieren

Gehe auf pinterest.com/business/create und erstelle einen neuen Business-Account. Falls du bereits einen privaten Pinterest-Account hast, kannst du ihn in den Einstellungen unter „Account in Business-Account umwandeln“ konvertieren – ohne bestehende Pins oder Follower zu verlieren. Bestätige deine E-Mail-Adresse und fülle alle Pflichtfelder vollständig aus.

Schritt 2: Profil keyword-optimiert einrichten

Dein Profilname sollte mehr sein als nur dein Name: Füge ein beschreibendes Keyword hinzu. Statt „Anna Müller“ lieber „Anna Müller | Gesunde Rezepte & Meal Prep“ oder „Anna | Nachhaltige Mode & Lifestyle“. So wirst du in der Pinterest-Suche gefunden. Schreibe eine Bio, die in 2–3 Sätzen erklärt, wem du hilfst, womit, und einen klaren Mehrwert kommuniziert. Integriere 2–3 relevante Keywords natürlich in den Text.

Schritt 3: Profilbild und Cover wählen

Dein Profilbild sollte ein klares, professionelles Foto von dir sein – kein Logo, kein Produkt. Als Influencer verkaufst du deine Persönlichkeit. Wähle ein Bild, auf dem du freundlich und authentisch wirkst. Das Pinterest-Cover (der breite Header-Bereich oben) kann ein Collage-Bild deiner besten Inhalte sein oder ein Canva-Design, das dein Thema visuell kommuniziert.

Schritt 4: Website verknüpfen und verifizieren

Verifiziere deine Website oder deinen Blog in den Pinterest-Einstellungen unter „Claimed Accounts“. Nach der Verifizierung erscheint ein Häkchen neben deiner Website-URL, was Vertrauen aufbaut und Pinterest signalisiert, dass du ein seriöser Account bist. Ohne Website kannst du stattdessen deinen Instagram-Account verifizieren.

Schritt 5: Erste Boards anlegen mit klarer Struktur

Erstelle 8–12 Boards, die deine Content-Schwerpunkte abbilden. Jeder Boardname sollte ein keyword-reiches Thema beschreiben: statt „Meine Rezepte“ lieber „Gesunde Rezepte schnell & einfach“ oder „Meal Prep Ideen für die Woche“. Füge jeder Board eine 2–3-satz Beschreibung mit weiteren relevanten Keywords hinzu. Diese Grundstruktur ist das Fundament deines Pinterest-Erfolgs.

Schritt 6: Ersten Content veröffentlichen

Starte mit 10–20 Pins zu deinen wichtigsten Themen. Erstelle eigene Pins (vertikales Format, 1000 × 1500 px) und speichere auch relevante Pins anderer Creator in deine Boards. Pinterest sieht aktive Accounts, die sowohl eigenen als auch kuratierten Content pinnen, als qualitativ hochwertig an. Nutze Canva für die Pin-Erstellung – der kostenlose Plan reicht für den Start völlig aus.

Wichtige Einstellungen, die viele Influencer vergessen

Aktiviere Benachrichtigungen für Saves und Kommentare, damit du auf Community-Interaktion reagieren kannst. Stelle sicher, dass deine Datenschutzeinstellungen auf „öffentlich“ stehen – ein privater Account bringt dir keine organische Reichweite. Aktiviere auch die Pinterest-Tag-Integration auf deiner Website, wenn du Conversion-Tracking für spätere Werbeanzeigen nutzen möchtest.

Häufige Fragen

Brauche ich als Influencer einen Business-Account auf Pinterest?

Ja – unbedingt. Nur mit einem Business-Account hast du Zugang zu Pinterest Analytics, Rich Pins und Werbeanzeigen. Diese Daten sind essentiell, um deinen Account strategisch zu wachsen. Ein Business-Account ist kostenlos und in wenigen Minuten eingerichtet.

Wie viele Boards sollte ich als Influencer auf Pinterest erstellen?

Starte mit 8–12 Boards, die deine wichtigsten Content-Themen abdecken. Jedes Board sollte einen klaren Fokus und einen keyword-optimierten Namen haben. Zu viele allgemeine Boards verwirren den Pinterest-Algorithmus – Qualität und Relevanz sind wichtiger als Quantität.

Kann ich meinen privaten Pinterest-Account in einen Business-Account umwandeln?

Ja – in den Pinterest-Einstellungen findest du die Option „Account in Business-Account konvertieren“. Du verlierst dabei keine bestehenden Pins, Boards oder Follower. Die Konvertierung ist kostenlos und dauert weniger als eine Minute.

Wie optimiere ich meinen Pinterest-Profilnamen als Influencer?

Ergänze deinen Namen um ein beschreibendes Keyword: z. B. „[Dein Name] | [Dein Thema]“. So wirst du in der Pinterest-Suche gefunden, wenn Nutzerinnen nach deinem Thema suchen – auch ohne dir zu folgen. Verwende Keywords, die deine Zielgruppe tatsächlich eingibt.

Wie schnell wächst ein Pinterest-Account als Influencer?

Mit einer klaren Strategie und konsistentem Pinnen sehen die meisten Influencer nach 3–6 Monaten messbare Reichweite und Traffic-Ergebnisse. Pinterest ist eine Langzeitstrategie – wer dranbleibt, wird mit stetig wachsendem organischen Traffic belohnt. (Weiterführend: Pinterest for Business)

Häufige Fehler bei Pinterest Account Influencer – und wie du sie vermeidest

Viele Nutzerinnen machen beim Einstieg in Pinterest Account Influencer die gleichen Fehler. Der häufigste: Sie posten unregelmäßig. Pinterest belohnt Konsistenz. Wer täglich oder zumindest mehrmals pro Woche neue Inhalte veröffentlicht, wird vom Algorithmus bevorzugt behandelt und erhält deutlich mehr organische Reichweite.

Ein weiterer typischer Fehler ist das Vernachlässigen der SEO-Optimierung. Pinterest ist eine Suchmaschine – das bedeutet, dass Keywords in Titeln, Beschreibungen und Pinnamen entscheidend sind. Wer diese Felder leer lässt oder generische Texte verwendet, verschenkt wertvolles Sichtbarkeitspotenzial.

Auch das Thema Bildqualität wird oft unterschätzt. Hochformatige Bilder (2:3-Format), klare Schriften und starke Kontraste performen deutlich besser als Querformat-Bilder oder überladene Designs. Investiere einmal Zeit in die Erstellung von 3–5 Pin-Vorlagen und nutze diese dann konsequent für alle deine Inhalte.

Nachhaltig wachsen mit Pinterest Account Influencer: Deine langfristige Strategie

Kurzfristige Taktiken bringen auf Pinterest selten dauerhafte Ergebnisse. Was wirklich funktioniert, ist eine durchdachte Content-Strategie, die auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe ausgerichtet ist. Statt wahllos Pins zu erstellen, solltest du regelmäßig analysieren, welche Inhalte die beste Performance zeigen – und mehr davon produzieren.

Nutze Pinterest Analytics, um deine Top-Pins, deine besten Boards und deine Zielgruppendemografie zu verstehen. Diese Daten zeigen dir genau, welche Themen und Formate bei deiner Community ankommen. Mit dieser Information kannst du deinen Content-Plan gezielt optimieren und deine Ressourcen dort einsetzen, wo sie den größten Effekt haben.

Denk auch daran, Pinterest mit deinen anderen Marketingkanälen zu verknüpfen. Verlinke deine Pins konsequent auf relevante Blog-Beiträge, Produkte oder Landingpages. Pinterest-Traffic ist besonders wertvoll, weil die Nutzerinnen oft kaufbereit sind – sie kommen mit einer konkreten Absicht und sind offen für Inspiration und Lösungen.

Luisa Kohlhas
Über die Autorin

Luisa Kohlhas – Omnipräsenz Expertin


Luisa unterstützt Health & Wellbeing Brands dabei, nachhaltig sichtbar zu werden – ohne tägliches Posten, ohne Content-Stress. Mit einer klaren Omnipräsenz-Strategie auf Pinterest, Google, Podcast & Newsletter hilft sie Yogalehrerinnen, Coaches und Studios dabei, die richtigen Menschen zur richtigen Zeit zu erreichen.

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Fazit: Pinterest Account Influencer als Schlüssel zu deinem Erfolg

Das Thema Pinterest Account Influencer lohnt sich für jede Unternehmerin, die langfristig wachsen möchte. Mit dem richtigen Ansatz zu Pinterest Account Influencer kannst du deine Reichweite erhöhen, mehr Kunden gewinnen und dein Business nachhaltig aufbauen. Investiere also gezielt in Pinterest Account Influencer – denn es zahlt sich aus.

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