Pinterest-Ordner – also Unterordner innerhalb von Pinnwänden – sind eine praktische Funktion, die viele Nutzerinnen kaum kennen oder nutzen. Dabei helfen sie enorm dabei, deinen Pinterest-Account übersichtlich zu strukturieren und bestimmte Inhalte gezielt zu organisieren.

über 570 Millionen aktiven Nutzer:innen monatlich – und genau deshalb lohnt es sich, auf langfristige Strategien zu setzen.

Was sind Pinterest-Ordner?

Pinterest-Ordner (auch Pinnwand-Sektionen genannt) sind Unterabschnitte innerhalb einer Pinnwand. Du kannst eine Pinnwand zum Beispiel „Content Marketing“ nennen und darin Ordner anlegen wie „Blogartikel-Ideen“, „Social Media Tipps“ und „SEO-Ressourcen“. Das macht das Browsing übersichtlicher – sowohl für dich als auch für deine Follower:innen.

Wie erstelle ich Ordner auf Pinterest?

Ordner am Desktop erstellen

1. Gehe zu der Pinnwand, in der du einen Ordner erstellen möchtest. 2. Klicke auf den Stift (Bearbeiten) oben auf der Pinnwand-Seite. 3. Scrolle zu „Sektionen“ oder „Ordner“ und klicke auf „Sektion hinzufügen“. 4. Gib einen Namen für den Ordner ein und speichere. 5. Ziehe bestehende Pins per Drag-and-Drop in den neuen Ordner oder pinne neue Inhalte direkt in den Ordner.

Ordner in der Pinterest App erstellen

1. Öffne die App und gehe zur gewünschten Pinnwand. 2. Tippe auf „Sektion hinzufügen“ (meist als Plus-Symbol oder in den Board-Einstellungen). 3. Benenne den Ordner und bestätige. 4. Pins können direkt in die neue Sektion verschoben oder dort gespeichert werden.

Strategische Nutzung von Pinterest-Ordnern für dein Business

Thematische Strukturierung: Statt einer allgemeinen Pinnwand „Pinterest Marketing“ mit allem durchgemischt, nutze Ordner für „Pinterest SEO“, „Pin Design Tipps“, „Pinterest Analytics“ und „Strategie“. Das hilft sowohl der Übersicht als auch dem Algorithmus, deine Inhalte besser zu kategorisieren.

Persönliche Inspiration vs. Business-Content: Du kannst Pinnwände mit Ordnern für dich selbst anlegen (z. B. eine private Pinnwand „Inspiration“ mit Ordnern nach Themen) und andere Pinnwände öffentlich für dein Business führen. Pinterest-Ordner funktionieren für beides.

Für Follower:innen navigierbarer machen: Wenn Follower:innen auf deine Pinnwände schauen, hilft eine klare Struktur mit Ordnern dabei, dass sie schnell finden, was sie suchen. Das verbessert die User Experience und kann die Verweildauer auf deinem Profil erhöhen.

Häufige Fragen

Was sind Pinterest-Ordner und wie funktionieren sie?

Pinterest-Ordner (Sektionen) sind Unterabschnitte innerhalb einer Pinnwand. Du kannst eine Pinnwand in thematische Ordner unterteilen, um Inhalte übersichtlicher zu strukturieren – z. B. eine „Marketing“-Pinnwand mit Ordnern für „SEO“, „Social Media“ und „Content-Planung“.

Wie erstelle ich einen Ordner auf Pinterest?

Gehe zur gewünschten Pinnwand → Bearbeiten → „Sektion hinzufügen“ → Name eingeben → speichern. In der App: Pinnwand öffnen → „Sektion hinzufügen“ (oft als Plus-Icon). Pins können dann per Drag-and-Drop in den Ordner verschoben werden.

Kann ich Ordner auf Pinterest nachträglich umbenennen oder löschen?

Ja. Gehe zur Pinnwand und in den Bearbeitungsmodus der Sektion. Du kannst den Namen ändern oder die Sektion löschen. Beim Löschen einer Sektion werden die darin enthaltenen Pins nicht gelöscht, sondern bleiben auf der übergeordneten Pinnwand erhalten.

Werden Pinterest-Ordner vom Algorithmus unterschiedlich behandelt?

Nicht direkt – aber eine klare thematische Struktur hilft dem Algorithmus, deinen Content besser zu kategorisieren und relevanter auszuspielen. Gut strukturierte Pinnwände mit aussagekräftigen Sektionen signalisieren Expertise und Relevanz in deiner Nische.

Können Follower:innen meine Pinterest-Ordner sehen?

Ja, bei öffentlichen Pinnwänden sind alle Sektionen für Follower:innen sichtbar. Eine gut strukturierte Pinnwand mit klaren Ordnern verbessert die Navigation für Besucher:innen deines Profils und kann dazu beitragen, dass sie länger auf deinem Profil verweilen. (Weiterführend: Pinterest for Business)

Häufige Fehler bei Pinterest Ordner erstellen – und wie du sie vermeidest

Viele Nutzerinnen machen beim Einstieg in Pinterest Ordner erstellen die gleichen Fehler. Der häufigste: Sie posten unregelmäßig. Pinterest belohnt Konsistenz. Wer täglich oder zumindest mehrmals pro Woche neue Inhalte veröffentlicht, wird vom Algorithmus bevorzugt behandelt und erhält deutlich mehr organische Reichweite.

Ein weiterer typischer Fehler ist das Vernachlässigen der SEO-Optimierung. Pinterest ist eine Suchmaschine – das bedeutet, dass Keywords in Titeln, Beschreibungen und Pinnamen entscheidend sind. Wer diese Felder leer lässt oder generische Texte verwendet, verschenkt wertvolles Sichtbarkeitspotenzial.

Auch das Thema Bildqualität wird oft unterschätzt. Hochformatige Bilder (2:3-Format), klare Schriften und starke Kontraste performen deutlich besser als Querformat-Bilder oder überladene Designs. Investiere einmal Zeit in die Erstellung von 3–5 Pin-Vorlagen und nutze diese dann konsequent für alle deine Inhalte.

Nachhaltig wachsen mit Pinterest Ordner erstellen: Deine langfristige Strategie

Kurzfristige Taktiken bringen auf Pinterest selten dauerhafte Ergebnisse. Was wirklich funktioniert, ist eine durchdachte Content-Strategie, die auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe ausgerichtet ist. Statt wahllos Pins zu erstellen, solltest du regelmäßig analysieren, welche Inhalte die beste Performance zeigen – und mehr davon produzieren.

Nutze Pinterest Analytics, um deine Top-Pins, deine besten Boards und deine Zielgruppendemografie zu verstehen. Diese Daten zeigen dir genau, welche Themen und Formate bei deiner Community ankommen. Mit dieser Information kannst du deinen Content-Plan gezielt optimieren und deine Ressourcen dort einsetzen, wo sie den größten Effekt haben.

Denk auch daran, Pinterest mit deinen anderen Marketingkanälen zu verknüpfen. Verlinke deine Pins konsequent auf relevante Blog-Beiträge, Produkte oder Landingpages. Pinterest-Traffic ist besonders wertvoll, weil die Nutzerinnen oft kaufbereit sind – sie kommen mit einer konkreten Absicht und sind offen für Inspiration und Lösungen.

Luisa Kohlhas
Über die Autorin

Luisa Kohlhas – Omnipräsenz Expertin


Luisa unterstützt Health & Wellbeing Brands dabei, nachhaltig sichtbar zu werden – ohne tägliches Posten, ohne Content-Stress. Mit einer klaren Omnipräsenz-Strategie auf Pinterest, Google, Podcast & Newsletter hilft sie Yogalehrerinnen, Coaches und Studios dabei, die richtigen Menschen zur richtigen Zeit zu erreichen.

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