Du möchtest Pinterest Pins auf deiner Webseite integrieren und damit Pinterest und deine Website sinnvoll miteinander verbinden? Genau das kann ein wichtiger Bestandteil deiner Pinterest Strategie sein. Denn deine Website und dein Pinterest Account sollten nicht wie zwei voneinander getrennte Marketingkanäle funktionieren. Pinterest kann neue Besucherinnen auf deinen Blog, deine Produkte oder deine Angebote bringen. Gleichzeitig kannst du Menschen, die bereits auf deiner Website sind, dazu bringen, deine Inhalte auf Pinterest zu speichern und dort weiterzuverbreiten.
Damit entsteht ein Kreislauf:
- Pinterest bringt Menschen auf deine Website.
- Deine Website liefert hilfreiche Inhalte.
- Diese Inhalte werden wiederum auf Pinterest gespeichert.
- Und über diese Pins können weitere Menschen deine Website entdecken.
Pinterest bietet dafür verschiedene offizielle Möglichkeiten. Du kannst einzelne Pins, Boards oder dein Pinterest Profil auf deiner Website darstellen und zusätzlich Funktionen integrieren, mit denen Besucherinnen Bilder deiner Website auf Pinterest speichern können.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie du Pinterest Pins auf deiner Webseite integrierst, welche Möglichkeiten sinnvoll sind und worauf du achten solltest, damit aus der technischen Integration auch wirklich mehr Sichtbarkeit entsteht.
Warum solltest du Pinterest Pins auf deiner Webseite integrieren?
Wenn du Pinterest für dein Marketing nutzt, möchtest du normalerweise vor allem eines erreichen: Menschen sollen deine Pins entdecken und anschließend deine Website besuchen.
Die Verbindung funktioniert allerdings auch in die andere Richtung.
Besucht jemand bereits deinen Blog und findet dort einen hilfreichen Artikel, kannst du es dieser Person erleichtern, deinen Beitrag auf Pinterest zu speichern.
Dadurch wird dein Content möglicherweise einem neuen Publikum zugänglich.
Das ist besonders interessant für Inhalte, die langfristig relevant bleiben.
Dazu gehören beispielsweise:
- Blogartikel
- Rezepte
- Anleitungen
- Checklisten
- Routinen
- Reise Guides
- Yoga Übungen
- DIY Projekte
- Geschenkideen
- Produkt Empfehlungen
- Tutorials
Ein Artikel, den eine Leserin heute auf Pinterest speichert, kann später erneut aufgerufen oder von weiteren Nutzerinnen entdeckt werden.
Genau deshalb sollte Pinterest nicht nur als Plattform betrachtet werden, auf der du selbst regelmäßig Pins veröffentlichst.
Du kannst auch deine eigene Website so aufbauen, dass andere Menschen deine Inhalte leichter auf Pinterest weitertragen können.
Pinterest Pins auf Webseite integrieren: Welche Möglichkeiten gibt es?
Pinterest stellt verschiedene Website Funktionen zur Verfügung.
Über die offiziellen Pinterest Website Add ons kannst du unter anderem einzelne Pins, Boards und dein Profil auf einer Website darstellen. Außerdem gibt es einen Follow Add on sowie eine Save Funktion, über die Website Besucherinnen Bilder auf Pinterest speichern können.
Welche Variante sinnvoll ist, hängt davon ab, welches Ziel du verfolgst.
Möchtest du einen bestimmten Pin innerhalb eines Blogartikels zeigen?
Dann kannst du einen einzelnen Pin einbetten.
Möchtest du auf einer Inspirationsseite mehrere Inhalte aus einem Themenbereich zeigen?
Dann kann ein Board sinnvoll sein.
Möchtest du vor allem dafür sorgen, dass deine Blogbilder auf Pinterest gespeichert werden?
Dann solltest du die Save Funktion in den Mittelpunkt stellen.
Schauen wir uns die einzelnen Möglichkeiten genauer an.
Einen einzelnen Pinterest Pin auf deiner Webseite einbetten
Die einfachste Möglichkeit besteht darin, einen einzelnen Pinterest Pin innerhalb einer Seite oder eines Blogbeitrags darzustellen.
Pinterest bezeichnet diese Funktion als Pin Widget beziehungsweise Pin Add on. Der eingebettete Pin wird dabei direkt auf deiner Website dargestellt. Pinterest dokumentiert dafür weiterhin ein offizielles Pin Widget.
Das kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn du in einem Blogartikel einen besonders relevanten Pin zeigen möchtest.
Angenommen, du hast einen ausführlichen Beitrag zum Thema:
„10 Yoga Übungen für Anfängerinnen“
Dazu hast du einen Pinterest Pin erstellt, der genau diesen Blogartikel bewirbt.
Diesen Pin könntest du innerhalb des Beitrags zusätzlich anzeigen.
Eine Leserin sieht dadurch direkt, dass sie sich den Inhalt auf Pinterest merken kann.
Wann eingebettete Pins besonders sinnvoll sind
Ein eingebetteter Pin eignet sich vor allem dann, wenn er den Inhalt ergänzt.
Zum Beispiel:
- bei visuellen Tutorials
- bei Rezepten
- bei DIY Anleitungen
- bei Outfit Inspirationen
- bei Reise Guides
- bei Yoga Sequenzen
- bei Interior Content
- bei Checklisten
Du solltest Pins allerdings nicht nur einbetten, weil du möglichst viele Pinterest Elemente auf deiner Website haben möchtest.
Der Pin sollte einen klaren Bezug zum jeweiligen Inhalt haben.
Pinterest Boards auf deiner Webseite anzeigen
Neben einzelnen Pins kannst du auch komplette Pinterest Boards auf deiner Website darstellen. Pinterest bietet dafür weiterhin einen offiziellen Board Add on an. Über die Website Add ons können Pinterest Inhalte wie Pins, Boards und Profile direkt auf einer externen Website gezeigt werden. Das kann insbesondere für visuelle Marken interessant sein.
Beispiele:
Ein Interior Blog könnte ein Board mit Wohnzimmer Inspirationen anzeigen.
Eine Hochzeitsplanerin könnte verschiedene Hochzeitsstile zeigen.
Eine Yogalehrerin könnte ein Board mit Yoga Routinen oder Retreat Inspirationen integrieren.
Eine Reisebloggerin könnte Pinterest Boards zu verschiedenen Destinationen zeigen.
Wann ich ein ganzes Board integrieren würde
Ich würde Boards eher gezielt einsetzen.
Auf einer klassischen Blogseite reicht häufig ein einzelner Pin oder eine Pinterest optimierte Grafik vollkommen aus.
Boards können dagegen auf folgenden Seiten gut funktionieren:
- Ressourcen Seiten
- Inspirationsseiten
- Portfolio Seiten
- Themenseiten
- Landingpages mit visuellen Beispielen
Überlege immer zuerst, ob das Pinterest Board deiner Besucherin an dieser Stelle wirklich hilft.
Wenn es lediglich zusätzlichen visuellen Ballast erzeugt, würde ich darauf verzichten.
Dein Pinterest Profil auf deiner Website integrieren
Auch dein komplettes Pinterest Profil kann über die Pinterest Website Add ons dargestellt werden. Pinterest nennt dafür aktuell neben Pin und Board ausdrücklich auch einen Profile Add on.
Diese Möglichkeit eignet sich beispielsweise für eine Ressourcen Seite oder eine Seite, auf der du deine verschiedenen Kanäle vorstellst.
Du könntest dort schreiben:
„Noch mehr Pinterest Tipps findest du auf meinem Pinterest Profil.“
Darunter wird dein Profil angezeigt.
So können Menschen, die deinen Blog bereits kennen, zusätzlich auf deinen Pinterest Account aufmerksam werden.
Brauchst du dein Pinterest Profil wirklich auf jeder Seite?
Nein.
Ich würde das Profil nicht automatisch in jeden Blogartikel integrieren.
Dein Hauptziel auf einem Blog sollte normalerweise darin bestehen, Menschen möglichst sinnvoll durch deine Website zu führen.
Das kann bedeuten:
- nächsten Blogartikel lesen
- Newsletter abonnieren
- Freebie herunterladen
- Angebot ansehen
- Kontakt aufnehmen
Wenn du zu viele externe Wege anbietest, lenkst du Menschen möglicherweise unnötig wieder von deiner Website weg.
Deshalb sollte Pinterest immer Teil deiner gesamten Customer Journey sein und nicht einfach zusätzlich eingebaut werden.
Save Funktion auf deiner Website integrieren
Eine der interessantesten Möglichkeiten ist nicht unbedingt das sichtbare Einbetten eines Pins.
Viel wichtiger kann sein, dass Besucherinnen Bilder deiner Website direkt auf Pinterest speichern können.
Pinterest bietet dafür einen offiziellen Save Add on an. Pinterest beschreibt ihn als Funktion, über die Nutzerinnen ein einzelnes Bild von einer Website auf Pinterest speichern können.
Das ist besonders sinnvoll, wenn du viele Pinterest geeignete Inhalte veröffentlichst.
Stell dir einen Blogartikel vor:
„Pinterest Content planen: Mein kompletter Workflow“
Im Beitrag befinden sich mehrere Grafiken.
Wenn eine Leserin mit der Maus über eine Grafik fährt oder eine entsprechende Speicherfunktion nutzt, kann sie das Bild direkt auf Pinterest sichern.
Dadurch musst nicht nur du selbst deine Inhalte auf Pinterest verteilen.
Auch deine Website Besucherinnen können dazu beitragen.
Erstelle für Blogartikel eigene Pinterest Grafiken
Nur weil ein Blogartikel geteilt werden kann, bedeutet das noch nicht, dass automatisch ein guter Pin entsteht.
Deshalb empfehle ich, für wichtige Blogartikel eigene Pinterest Grafiken zu erstellen.
Pinterest nennt für organische Karussells unter anderem das vertikale Seitenverhältnis 2:3 als unterstütztes Format. Auch generell ist 2:3 ein etabliertes Pinterest Format für vertikale Inhalte.
Ein typisches Maß dafür sind:
1000 × 1500 Pixel
Deine Grafik sollte direkt verständlich machen, was die Nutzerin nach dem Klick erwartet.
Beispiel:
Nicht nur:
„Pinterest“
Sondern:
„Pinterest für Anfänger: So startest du 2026“
Oder:
„7 Pinterest Fehler, die deine Reichweite kosten“
Oder:
„Pinterest SEO: Diese 5 Stellen brauchen Keywords“
Was eine gute Pinterest Grafik braucht
Achte besonders auf:
- klare Überschrift
- gute Lesbarkeit
- vertikales Format
- nicht zu viele verschiedene Schriften
- ein relevantes Bild
- deutlichen Kontrast
- wiedererkennbares Branding
- einen konkreten Nutzen
Die Grafik muss nicht außergewöhnlich kompliziert sein.
Pinterest Nutzerinnen scrollen durch viele verschiedene Inhalte. Sie müssen innerhalb kurzer Zeit erkennen können, worum es in deinem Pin geht.
Pinterest und Blog strategisch miteinander verbinden
Jetzt kommen wir zum eigentlich wichtigen Punkt.
Das technische Einbetten eines Pins allein bringt dir noch keine erfolgreiche Pinterest Strategie.
Du solltest vielmehr überlegen, wie Website und Pinterest als gemeinsames System funktionieren.
Ein sinnvoller Prozess kann beispielsweise so aussehen:
Du schreibst einen suchmaschinenoptimierten Blogartikel.
Dazu entwickelst du mehrere Pinterest Grafiken.
Du veröffentlichst die Pins auf Pinterest und verlinkst sie mit deinem Blogbeitrag.
Menschen entdecken deine Pins über Pinterest und kommen auf deine Website.
Auf deiner Website finden sie weitere Inhalte und können deine Grafiken wiederum auf Pinterest speichern.
So entsteht ein Kreislauf zwischen Pinterest und deinem eigenen Content.
Warum dein Blog so wichtig für Pinterest ist
Pinterest wird besonders interessant, wenn du nicht nur einzelne Produkt oder Angebotsseiten verlinkst.
Ein Blog gibt dir eine große Menge an langfristig relevanten Zielseiten.
Angenommen, du hast 50 gute Blogartikel.
Für jeden Beitrag erstellst du mehrere Pins.
Plötzlich hast du nicht nur eine Handvoll Möglichkeiten, Menschen auf deine Website zu bringen, sondern hunderte verschiedene Einstiege.
Ein Artikel kann beispielsweise über unterschiedliche Suchintentionen beworben werden.
Aus einem Blogartikel mit dem Titel:
„Pinterest Marketing für Selbstständige“
können Pins entstehen wie:
- Pinterest für Selbstständige: Lohnt es sich?
- Pinterest Marketing in 7 Schritten
- Mehr Website Traffic mit Pinterest
- Pinterest Strategie für Anfänger
- So nutze ich Pinterest für mein Business
Alle führen zum gleichen ausführlichen Beitrag.
Du musst also nicht ständig neue Blogartikel schreiben, um regelmäßig neue Pinterest Inhalte zu veröffentlichen.
Nutze mehrere Pins für denselben Blogartikel
Einer der größten Fehler besteht darin, einen Blogartikel zu veröffentlichen, einen einzigen Pin dazu zu erstellen und das Thema anschließend abzuhaken. Ein guter Blogartikel kann über einen langen Zeitraum immer wieder neu aufbereitet werden.
Du kannst:
- verschiedene Designs testen
- unterschiedliche Überschriften verwenden
- unterschiedliche Suchintentionen ansprechen
- verschiedene Bilder testen
- einzelne Unterthemen hervorheben
So nutzt du deinen bestehenden Content effizienter. Das ist auch aus meiner Sicht eine der sinnvollsten Formen von Content Recycling. Du investierst einmal viel Zeit in einen ausführlichen und hilfreichen Blogbeitrag.
Anschließend entstehen daraus:
- verschiedene Pinterest Pins
- Instagram Beiträge
- ein Newsletter
- Story Inhalte
- LinkedIn Beiträge
- möglicherweise eine Podcast Folge
Dadurch zahlt ein Kernthema auf mehrere Marketingkanäle gleichzeitig ein.
Häufige Fehler beim Pins auf Webseite integrieren
Wenn du Pins auf deiner Webseite integrieren möchtest, solltest du einige typische Fehler vermeiden.
Fehler 1: Du integrierst die Plattform ohne klares Ziel
Nur weil Pinterest Widgets existieren, musst du sie nicht überall verwenden. Überlege vorher: Was soll die Besucherin tun?
Soll sie:
- einen Pin speichern?
- deinem Pinterest Account folgen?
- weitere Blogartikel lesen?
- deinen Newsletter abonnieren?
- dein Angebot anschauen?
Deine Seite sollte immer einen klaren Schwerpunkt haben.
Fehler 2: Deine Pinterest Grafiken sind nicht für Pinterest gestaltet
Querformatige Blog Header funktionieren nicht automatisch gut als Pinterest Grafik. Erstelle separate vertikale Grafiken mit einer klaren Überschrift. Pinterest sollte nicht erst erraten müssen, worum es in deinem Bild geht.
Fehler 3: Du verwendest keine klare Keyword Strategie
Pinterest funktioniert auch über Suche und thematische Zuordnung.
Deshalb sollten deine Pin Themen und Texte verständlich beschreiben, worum es geht.
Statt:
„Das musst du kennen“
ist:
„Pinterest SEO für Anfänger: 7 wichtige Grundlagen“
wesentlich eindeutiger.
Fehler 4: Alle Pins führen auf deine Startseite
Jeder Pin sollte möglichst auf die Seite führen, die den versprochenen Inhalt tatsächlich enthält.
Ein Pin über: „Pinterest Pins mit Canva erstellen“ sollte direkt zum entsprechenden Blogartikel führen und nicht auf deine allgemeine Startseite. Je weniger zusätzliche Schritte eine Nutzerin gehen muss, desto besser.
Fehler 5: Du veröffentlichst nur einmal zu einem Thema
Pinterest Content kann wiederverwendet und neu gestaltet werden.
Wenn ein Blogartikel weiterhin relevant ist, kannst du auch später neue Pins dazu entwickeln.
Fehler 6: Deine Landingpage passt nicht zum Pin
Der Pin verspricht: „10 Tipps für Pinterest Anfänger“
Auf der Zielseite wird aber sofort ein Online Kurs verkauft. Das erzeugt einen Bruch. Die Person sollte nach dem Klick genau das finden, was der Pin angekündigt hat. Danach kannst du sie sinnvoll zu einem nächsten Schritt führen.
Fehler 7: Du schaust nur auf Impressionen
Viele Impressionen sehen gut aus. Für dein Business ist jedoch entscheidender, ob Menschen tatsächlich mit deinen Inhalten interagieren und deine Website besuchen. Überprüfe deshalb nicht nur oberflächliche Reichweitenzahlen.
Frage dich:
- Welche Pins führen zu Website Klicks?
- Welche Themen funktionieren?
- Welche Blogartikel erhalten Pinterest Traffic?
- Welche Pins bringen Newsletter Anmeldungen?
- Welche Inhalte führen später zu Anfragen oder Verkäufen?
Pins auf Webseite integrieren und nachhaltig wachsen
Pinterest sollte nicht als kurzfristiger Reichweiten Hack betrachtet werden. Viel interessanter ist die langfristige Verbindung zwischen Pinterest und deinem eigenen Content. Dafür brauchst du ein System.
Entwickle Evergreen Content
Evergreen Content beantwortet Fragen, die deine Zielgruppe nicht nur für einige Tage beschäftigen.
Beispiele:
- Pinterest für Anfänger
- Pinterest SEO
- Yogakurse verkaufen
- Yoga für Anfänger
- Newsletter aufbauen
- Blog starten
- Online Kurs erstellen
Solche Inhalte können lange relevant bleiben.
Aktualisiere erfolgreiche Beiträge
Wenn ein älterer Blogartikel weiterhin Pinterest Traffic bekommt, solltest du ihn regelmäßig überprüfen.
Sind alle Informationen aktuell?
Funktionieren die Links?
Gibt es neue Beispiele?
Kannst du einen weiteren internen Link ergänzen?
Gibt es inzwischen ein passendes Angebot?
So nutzt du bestehenden Traffic wesentlich effizienter.
Entwickle neue Pins für erfolgreiche Artikel
Wenn ein Artikel bereits gut funktioniert, musst du nicht zwangsläufig sofort zehn neue Artikel schreiben.
Erstelle stattdessen weitere Pin Varianten für diesen Inhalt.
Damit verstärkst du etwas, das bereits funktioniert.
Pins integrieren bedeutet nicht täglich pinnen
Ein Punkt aus deinem bisherigen Artikel würde ich bewusst ändern: Du musst nicht zwingend täglich neue Pins veröffentlichen, um mit Pinterest erfolgreich zu sein.
Ich würde auch nicht pauschal behaupten, dass Pinterest Accounts vom Algorithmus bevorzugt, nur weil sie täglich posten.
Entscheidender ist eine nachhaltige Strategie mit relevanten, hilfreichen und suchorientierten Inhalten. Plane deshalb einen Veröffentlichungsrhythmus, den du langfristig umsetzen kannst.
Es bringt wenig, vier Wochen lang täglich zehn Pins zu veröffentlichen und Pinterest danach sechs Monate nicht mehr zu nutzen. Baue lieber einen Content Prozess auf, der zu deinen verfügbaren Ressourcen passt.
Analytics für deine Strategie nutzen
Wenn du einen Pinterest Business Account verwendest, solltest du regelmäßig deine Ergebnisse überprüfen.
Interessant ist vor allem:
Welche Themen bringen Menschen auf deine Website?
Welche Designs werden geklickt?
Welche Überschriften funktionieren?
Welche Blogartikel erhalten besonders viel Pinterest Traffic?
Welche Themen führen zu weiteren Aktionen auf deiner Website?
Diese Informationen kannst du anschließend für deine gesamte Content Strategie nutzen.
Wenn beispielsweise mehrere Pins zum Thema „Pinterest SEO“ besonders gut funktionieren, kann sich daraus ergeben:
- ein weiterer Blogartikel
- ein Freebie
- ein Newsletter Thema
- ein Instagram Karussell
- ein Workshop
- ein Produkt
Pinterest wird dadurch nicht nur zu einem Traffickanal.
Die Plattform liefert dir gleichzeitig Informationen darüber, welche Themen deine Zielgruppe interessieren.
Pinterest und Google gemeinsam nutzen
Pinterest und SEO müssen nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Im Gegenteil. Ein ausführlicher Blogartikel kann gleichzeitig über Google und über Pinterest gefunden werden. Nehmen wir diesen Artikel als Beispiel. Das Hauptthema lautet: „Pinterest Pins auf Webseite integrieren“
Der Beitrag kann für entsprechende Suchanfragen auf Google optimiert werden. Gleichzeitig können mehrere Pins darauf verweisen. Damit bekommt derselbe Inhalt zwei mögliche Suchkanäle. Das ist genau der Gedanke hinter meiner Omnipräsenz Strategie. Du produzierst nicht für jeden Kanal komplett neue Inhalte. Du entwickelst gute Kernthemen und sorgst anschließend dafür, dass diese über mehrere relevante Wege gefunden werden können.
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Fazit: Pinterest und deine Website sollten zusammenarbeiten
Pinterest Pins auf deiner Webseite zu integrieren kann eine sinnvolle Möglichkeit sein, Pinterest und deinen Blog enger miteinander zu verbinden. Dabei geht es allerdings um mehr als darum, möglichst viele Pinterest Widgets auf deiner Seite einzubauen. Entscheidend ist das System dahinter.
Deine Pinterest Pins bringen neue Menschen auf deine Website. Deine Blogartikel beantworten konkrete Fragen und bauen Vertrauen auf. Pinterest optimierte Grafiken ermöglichen es deinen Leserinnen, hilfreiche Inhalte zu speichern. Weitere Pins führen wiederum neue Menschen zu diesen Artikeln.
So arbeiten beide Plattformen miteinander. Genau deshalb würde ich Pinterest nicht als alleinstehenden Social Media Kanal betrachten.
Pinterest kann ein wichtiger Bestandteil deiner gesamten Omnipräsenz Strategie sein und gemeinsam mit Google, deinem Blog, Newsletter und Social Media dafür sorgen, dass deine Inhalte über verschiedene Wege gefunden werden.
Dein nächster Schritt
Du möchtest Pinterest strategisch einsetzen und nicht einfach wahllos neue Pins erstellen? Dann sichere dir meine kostenlose Pinterest Starter Checkliste.

Darin zeige ich dir, wie du deinen Account professionell aufbaust und die Grundlage dafür legst, langfristig mehr Menschen über Pinterest auf deine Website zu bringen.
Häufige Fragen
Wie kann ich Pins auf meiner Webseite integrieren?
Pinterest bietet offizielle Website Add ons für einzelne Pins, Boards und Profile an. Zusätzlich gibt es einen Save Add on, über den Besucherinnen Bilder deiner Website auf Pinterest speichern können.
Je nach Website System kannst du den entsprechenden Pinterest Code beispielsweise über einen HTML Bereich integrieren.
Kann ich ein komplettes Board auf meiner Website anzeigen?
Ja. Pinterest bietet weiterhin einen Board Add on für Websites an. Damit kannst du Inhalte eines Boards direkt auf einer externen Website darstellen.
Ich würde diese Funktion allerdings nur einsetzen, wenn das Board für die jeweilige Seite einen echten Mehrwert bietet.
Kann ich mein Profil auf meiner Website einbetten?
Ja. Über die Pinterest Website Add ons kann auch ein Profil dargestellt werden.
Das kann beispielsweise auf einer Ressourcen oder Social Media Seite sinnvoll sein.
Wie können Besucherinnen Bilder meiner Website auf Pinterest speichern?
Pinterest bietet dafür einen Save Add on. Dieser ermöglicht es, Bilder einer Website auf Pinterest zu speichern.
Gerade für Blogs mit visuellen Inhalten ist das eine sinnvolle Ergänzung.
Welches Format sollten Pins haben?
Für klassische vertikale Pins ist das Seitenverhältnis 2:3 eine gute Grundlage. Ein häufig verwendetes Maß ist 1000 × 1500 Pixel. Pinterest unterstützt das vertikale 2:3 Format beispielsweise auch bei organischen Karussells.
Sollte ich Pins direkt in jedem Blogartikel einbetten?
Nein.
Die Integration sollte einen Zweck erfüllen.
In manchen Beiträgen reicht eine Pinterest optimierte Grafik mit Speichermöglichkeit. In anderen kann ein eingebetteter Pin den Inhalt sinnvoll ergänzen.
Entscheidend ist immer die Nutzererfahrung.
Wie bekomme ich mehr Pinterest Traffic auf meine Webseite?
Erstelle hilfreiche und suchorientierte Blogartikel und entwickle mehrere Pinterest Pins für diese Inhalte.
Jeder Pin sollte auf die passende Unterseite führen.
Analysiere anschließend, welche Themen und Pins tatsächlich Website Besuche erzeugen, und baue diese Themen weiter aus.
