5 Vorteile von Pinterest für Influencer

Pinterest

Du bist Influencer auf Instagram oder TikTok oder hast einen eigenen Blog? Dann solltest du auf Pinterest setzen. Ich erkläre dir jetzt, welche Vorteile du daraus ziehen kannst.

Wenn du jetzt als Content Creator auf der Plattform startest, solltest du auch Idea Pins nutzen. Hier ein kleiner Guide zum Reinschnuppern.

1. Keine Social Media Plattform

Viele denken, dass Pinterest eine Social Media Plattform wie Instagram ist, das ist aber nicht der Fall. Die Plattform ist eine visuelle Suchmaschine.

Es dreht sich alles um Inspirationen, Ideen und co., die man sich auf Pinnwänden merken kann. Man kann Pins kommentieren, sodass ein Austausch über Interessen oder Hobbys entstehen kann. Besonders in Nischen-Themen wie Einrichtungsideen, DIY (Do-it-yourself) oder Kochen ist Pinterest bekannt.

So bietet Pinterest großes Potential für Influencer, da sich die Zielgruppen gezielt über ihre Interessen erreichen lassen. Aber auch Influencer zu Themen abseits dieser Kategorien können ihre Reichweite steigern und neue Zielgruppen erreichen. Man kann sich so sogar noch besser als Experte positionieren.

Ich habe bereits einen ausführlichen Beitrag über das Thema Social Media vs. Pinterest geschrieben. Vielleicht interessiert dich dieser Beitrag auch.

2. Content Recycling auf Pinterest

Viele Blogger nutzen Pinterest bereits seit Jahren, um ihre Blogbeiträge dort zu platzieren. Dabei achten sie vor allem auf optisch ansprechende Bilder sowie aussagekräftige Keywords in ihrer Pin-Beschreibung.

Allerdings kann man Content Recycling nicht nur mit Blogbeiträgen machen, sondern auch mit Instagrambeiträgen, -storys oder auch Reels. So kannst du deinen Content noch auf Pinterest nutzen und nachhaltig davon profitieren.

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3. Themen auf Pinterest

Zu den beliebtesten Kategorien auf der Plattform zählen Einrichtungsideen, Bildung, Handwerk und Basteln, Entertainment, Kunst, Mode für Frauen, Beauty, Essen und Trinken sowie Eventplanung und Zitate.

Zunächst sollte man sich, wie auch bei Instagram, seine Nische suchen und die Keywords analysieren. So ergibt sich recht schnell welche Themen für die Zielgruppe relevant sind und auch welche Keywords im Titel und der Beschreibung des Pins stehen sollten.

Anschließend solltest du dir Gedanken zu dem/den Bild/er oder Video deines Pins machen. Die Optik eines Pins unterscheidet sich meist sehr von einem Instagram Post, da meist Schrift im Bild integriert wird. Auch je nach Thema unterscheiden sich Pins in ihrer Optik:

  • DIY/Life-Hacks: Als eine der beliebtesten Kategorien finden sich hier oft Bilder im Hochformat, die entweder das Ergebnis zeigen oder direkt eine Schrittweise-Anleitung.
  • Essen und Trinken: In dieser Kategorie wird oft das fertige Ergebnis präsentiert und mit Schrift im Bild das Rezept betitelt. Aber auch Videos werden hier oft verwendet.
  • Beauty: Im Beauty-Bereich steht die Ästhetik im Vordergrund. Neben klassischen Bildern wie auf Instagram gibt es aber auch Produkt- oder Farbvergleiche sowie Anleitungen und Tipps.
  • Fashion: Im Fashion Bereich findet man Schrift als Overlay im Bild aktuell noch recht selten. Dafür werden oftmals Anleitungen wie „How to wear…“ oder „Ways to style…“ geteilt.
  • Interior: In der Kategorie Einrichtung steht die Optik im Vordergrund. Die User sollten das Bedürfnis haben die Elemente des Bildes in ihrem eigenen Zuhause nachzustellen.

Allerdings ist es auch möglich, Instagram Posts direkt per Link zu teilen. Wenn der jeweilige Instagram Account mit Pinterest verknüpft ist, wird so automatisch darauf verlinkt.

4. Kooperationen auf Pinterest

Auch über Pinterest sind Kooperationen mit Marken möglich. Häufig buchen Unternehmen Influencer als Content Creator auf Pinterest, damit authentische und der Plattform angepasste Bilder entstehen. So soll zusätzliche Reichweite für die Produkte geschaffen werden. Dies sind die aktuell am häufigsten umgesetzten Kooperationsarten.

Hier muss genau wie bei allen anderen sozialen Medien eine Kooperation ebenfalls als Werbung oder Anzeige gekennzeichnet werden, auch wenn es hierzu noch keine Rechtsprechung gibt.

5. Reichweite generieren

Wichtig ist, dass hinter jedem Pin ein Link liegt, für den du mehr Traffic generieren möchtest. Das kann dein Blog sein, aber auch dein Instagram-, YouTube- oder TikTok-Account. So kannst du die Plattform als Suchmaschine einsetzen, um die Reichweite deiner anderen Kanäle zu steigern und eine größere Zielgruppe zu erreichen.

Aber auch deine Reichweite auf Pinterest selbst kannst du noch leicht organisch steigern. Das kannst du beispielsweise mit einer Idea Pin Strategie machen.

Du möchtest jetzt direkt mit der Plattform starten, weil dich die Vorteile überzeugt haben? Weißt aber nicht wie du starten sollst? Dann buche doch gerne einen Gratis Pinterest Call.

2 Meinungen zu “5 Vorteile von Pinterest für Influencer

  1. Hanna sagt:

    Hallo Luisa,
    das sind tolle Tipps, die Pinterest verständlich erklären und die ich mir damals zum Start auch gewünscht hätte 🙂 was hältst du von Gruppen-Boards auf Pinterest?

    viele Grüße, Hanna

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