Pinterest Anleitung für Anfänger – Ist das eine Marketing Plattform für mein Business?

Pinterest Start

Bist du neu auf Pinterest? Hast vielleicht noch nie etwas davon gehört, dass man Pinterest auch als Marketingplattform für sein Online Business nutzen kann? Was ist denn überhaupt Pinterest? Hier gibt es die Pinterest Anleitung für Anfänger.

Ich erkläre dir in diesem Blogartikel, welche Schritte du gehen solltest, um einen erfolgreichen Pinterest Business Account zu erstellen. Außerdem gebe ich dir ein kleines Geschenk mit an die Hand.

>> Ich habe dir in diesem Beitrag die Vorteile von Pinterest einmal zusammengefasst!

Bevor wir mit der Pinterest Anleitung starten, gebe ich dir hier noch die Möglichkeit dir die Pinterest Starter Checkliste runterzuladen:

Anleitung für Pinterest: Was ist Pinterest eigentlich?

Wir starten mit der Pinterest Anleitung, indem ich euch erstmal erkläre, was Pinterest überhaupt ist. Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine. Es geht darum sich interessante Inhalte zu merken – wie der Begriff “Pinterest” schon verrät: “pin” (engl. anheften) + “interest” (engl. Interesse) = Interessantes anheften.

Pinterest ist keine Social Media Plattform in dem Sinne – auch wenn es immer mehr sozialere Aspekte bekommt. Pinterest ist laut Definition eine Bildersuchmaschine bzw. eine visuelle Suchmaschine.

Für was nutzt man Pinterest?

Auf Pinterest geht es um Inspiration und Ideenfindung – besonders, wenn es um Lifestyle-Themen und DIY geht. Kein Wunder also, dass Bereiche wie Nähen, Basteln, Fashion, aber auch Hochzeit oder Reisen auf diese Plattform setzen. Mittlerweile ist Pinterest aber mehr als nur Lifestyle und du kannst mit fast jedem Thema Erfolg haben.

Gerne könnt ihr auch bei mir auf dem Pinterest Profil vorbeischauen. Hier sind zum Beispiel drei Accounts, die auch bombastisch auf Pinterest performen:

Deine ersten Schritte auf Pinterest

Wir starten in der Pinterest Anleitung nun mit deinen ersten Schritten. Befolge am besten die einzelnen Schritte der Pinterest Anleitung, sodass du alles richtig machst. Dann kommt auch deine Reichweite schneller!

1: Stell dir die Frage: Kann ich auf etwas verlinken?

Als Content Creator kannst du auch auf externe Links verweisen und verlinken. Wenn du aber dein Online Business pushen möchtest, sollten eigene interne Links schon vorhanden sein.

  1. Links zu deinen Produkten
  2. Links zu Podcastfolgen
  3. Links zu Instagram
  4. Links zu Youtube
  5. Links zu deiner Webseite
  6. Links zu Etsy
  7. Links zu Blogbeiträgen

Dadurch hast du auch einfach die Chance mehr Content erstellen zu können!

Wenn du sowieso einen Instagram Account hast, kannst du auch auf diesen verlinken.

2: Unternehmensprofil erstellen und fülle es komplett aus

Du solltest als nächsten Schritt der Pinterest Anleitung ein Unternehmensprofil erstellen. Du möchtest dein Profil schließlich für dein Business nutzen und nicht für private Inspiration.

>> Der Pinterest Business Account bietet dir viele Vorteile. Das kannst du gerne hier nachlesen.

Wenn du schon ein privates Profil hast, lässt du es am besten auch privat und legst dir ein neues Business Profil an.

>> https://luisakohlhas.thrivecart.com/start-pinning-pinterest-starter-kurs/

Tipps für deinen Pinterest Business Account

Bevor du damit richtig durchstarten kannst, füllst du alle Felder aus – die Nutzer sollen schließlich sofort wissen, wer du bist und was du machst.

  • Name: Dein Name sollte deinen Namen widerspiegeln, damit man dich sofort erkennt. Wenn es möglich ist, bringe hier auch dein Hauptkeyword unter. Nutze den Namen, den du auch auf anderen Plattformen nutzt. Mein Beispiel: Luisa Kohlhas | Online Marketing für Coaches & Online Shops 🤍 Leider kann ich nicht Pinterest selbst im Namen nutzen…
  • Kurzinfo: Erzähle kurz, wer du bist und worum es auf deinem Account geht. Versuche deine Nutzer direkt an die Hand zu nehmen und ihnen Lust auf mehr zu machen. Auch hier kann das ein oder andere Keyword Wunder wirken, um deine Reichweite zu steigern.
  • Impressum: Ein bisschen was Rechtliches darf auch auf Pinterest nicht fehlen. Pinterest bietet dir ein extra Feld für dein Impressum. Vergiss nicht, Pinterest darin auch zu erwähnen.
  • E-Mail Adresse & Telefonnummer: Du kannst bei Pinterest direkt im Profil eine E-Mail Adresse und deine Telefonnummer angeben. Das macht es deinen Nutzern noch einfacher dich zu kontaktieren. Diese Infos sind vor allem für Coaches, Berater und Dienstleister hilfreich.
  • Standort: Dies ist nicht für jedes Unternehmen wichtig, aber für die, die an einem Standort sind und von dort aus arbeiten ist das ein wichtiger Punkt.
  • Profilbild: Damit die Pinterest Nutzer ein Bild von dir vor Augen haben, nutze dafür ein schönes Profilbild.

Erstelle dir jetzt sehr gerne ein Unternehmensprofil. Die Erstellung ist natürlich auch kostenlos. Hier kannst du dir ein Unternehmenskonto erstellen https://business.pinterest.com/de/ 

Außerdem gebe ich dir in meinem Minikurs ein paar Tipps an die Seite!

3: Verifiziere deine Website

Um dir helfen zu können, zu sehen, welche Pins wie viele Klicks auf deine Website gebracht haben. Damit es das aber kann, musst du deine Website verifizieren.

Dafür fügst du einen Meta-Tag auf deiner Website oder lädst ein HTML-Dokument hoch. Die Verifizierung ist abhängig von deiner Website bzw. deines CM-Systems. Ich persönlich nutze zum Beispiel WordPress und habe meine Website mit Hilfe des Plugins Yoast SEO verifiziert.  Du kannst das aber auch ohne dieses Plugins machen.

Im Pinterest Help Center gibt es einige Hilfestellungen und Hinweise zu den verschiedenen Website-Systemen.

4: Richte Rich Pins ein

Bei diesem Punkt der Pinterest Anleitung geht es um die „Rich Pins“. Reiche Pins ins Deutsche übersetzt. Diese Pins enthalten mehr Informationen als normale Pins. Pinterest zieht diese Informationen direkt von deiner Website und aktualisiert sie sogar, wenn du etwas daran änderst.

Es gibt drei verschiedene Arten von Rich Pins:

  • Artikel Rich Pins,
  • Rezept Rich Pins und
  • Produkt Rich Pins.

Um diese Funktion zu aktivieren, brauchst du strukturierte Daten auf deiner Website.

Auch hier kann man mit dem WordPress Plugin Yoast SEO arbeiten.

5: Erstelle deine ersten Pinnwände

Du erstellst deine ersten Pinnwände. Für den Start solltest du 10 – 15 Pinnwände erstellen, damit du anschließend auch genug Pinnwände hast, um regelmäßig zu pinnen. Dabei ist besonders wichtig, dass die Pinnwände für deine Zielgruppe relevant sind und zu deinem Account passen.

Du kannst deine Pinnwände ruhig relativ nischig machen und ein wenig über den Tellerrand hinausgucken. Überlege einfach, welche Themen deine Follower interessieren – natürlich immer mit Bezug zu deinem Themenbereich.

Wenn du eine Keywordrecherche zu deinen Themen durchgeführt hast, kannst du nun mindestens 10 Pinnwände zu deinen Themen erstellen und sie beim Pinnwand-Titel und der -beschreibung mit Keywords bestücken.

Deine Pinnwände sollten nicht leer sein, wenn sie öffentlich sind. Stelle sie dementsprechend auf privat und befülle sie erstmal. Wenn du noch keine eigenen Pins hast, kannst du dabei auch gern auf Fremd-Pins zurückgreifen. Achte dabei darauf, dass diese Pins kein Spam sind.

6: Eigene (& fremde) Pins merken

Die leeren Pinnwände muss man natürlich füllen. Du kannst fremde und eigene Pins teilen. Jedoch macht es je nach Strategie mehr oder weniger Sinn auch fremde Pins mit einzubinden.

Fremder Content?

Wenn du fremden Content teilen möchtest, kannst du danach ganz gezielt über die Pinterest Suche suchen oder dir relevante Pins von deiner Startseite (dem Home Feed) merken. Falls du die Pins nicht sofort teilen möchtest, kannst du sie auch mit Tailwind vorplanen.

Fremde Pins können am Anfang sehr praktisch sein, um deinen Pinnwänden ein wenig Leben einzuhauchen. Wenn du Pinterest aber richtig nutzen möchtest, führt kein Weg an eigenen Pins vorbei.

Eigene Pins erstellen!

Ich erstelle meine Pins selbst mit Canva. Ich liebe Canva! Du kannst damit deine eigenen Pinvorlagen erstellen und so viele, viele qualitativ hochwertige Pins erstellen.

Erstelle dir am besten ein paar Vorlagen, die du immer wieder nutzen kannst. Diese kannst du perfekt bei Canva abspeichern. Jetzt geht es an die Pingestaltung. Bei Pinterest darfst du gerne mal neue Dinge und Designs austesten. Manchmal ist es tatsächlich so, dass die Pins die dir selbst am wenigsten gefallen, am besten bei den Nutzer ankommen.

Allerdings gibt es schon so ein, zwei Faustregeln, die du bei der Erstellung von Pin-Grafiken beachten darfst.
Dazu gehören unter anderem: 

  • Pin-Größe: Bei Pinterest geht es tatsächlich um vertikale Grafiken im Verhältnis 2:3, ideal sind 1.000 x 1.500 Pixel. Mittlerweile gehen aber auch quadratische Pins. Ein No-Go sind horizontale Grafiken.
  • Pin-Text: Der Text auf dem Pin sollte wirklich gut lesbar sein. Also nicht zu klein, nicht zu verschnörkelt und gut abgesetzt vom Hintergrund.
  • Branding: Deine Pins sollten Wiedererkennungswert haben, das heißt, dass Pinterest-Nutzer*innen langfristig erkennen, dass es sich um deine Pins handeln. Nutze dafür deine Branding-Farben, dein eigenes Pin-Design oder auch Portraitfotos / Logo von dir. 

>> Nutze gerne meine Pin-Vorlagen für Canva, um Zeit zu sparen!

7. Betreibe SEO-Optimierung

Das ist ein wirklich sehr großer Punkt, aber wir werden ihn nur kurz in der Pinterest Anleitung anschneiden, da noch ein eigener Beitrag dazu kommt. Pinterest ist eine Suchmaschine. Pinterest Nutzer geben einen Suchbegriff in die Suchleiste ein und Pinterest zeigt ihnen relevante Pins zu diesem Thema. 

Und hier kommt Pinterest SEO ins Spiel: Damit Pinterest überhaupt weiß, dass dein Pin relevant für diese Suche ist, musst du deinen Pin mit Keywords bestücken. Aber nicht nur bei der Pinbeschreibung sind Keywords wichtig, sondern auch in der Pinnwandbeschreibung und natürlich auch im Pinterest-Namen und in deiner Kurzinfo.

8. Pinnen

Pinne deine Pins nun auf Pinterest. Sei dabei super konsistent, da du sonst nur sehr langsam Reichweite erhältst. Was bedeutet Konsistenz? Pinne jeden Tag und vor allem mehrmals am Tag. Allerdings reichen hier 1-5 Pins am Tag.

Auch wenn mit dem Smart Feed exakte Uhrzeiten nicht mehr so entscheidend sind – pinne am besten nicht 10 Pins auf einmal, sondern über den Tag verteilt: morgens, mittags, abends und in den späten Abendstunden. So erreichst du mehr Menschen, als wenn du nur einmal täglich pinnst.

Fazit der Pinterest Anleitung

Herzlichen Glückwunsch du hast die Pinterest Anleitung geschafft! Du weißt jetzt wie Pinterest funktioniert und kennst du wichtigsten Schritte, um mit deinem Pinterest Marketing zu starten. Fehlt nur noch eins: Deine Umsetzung. Die kannst du nun ganz einfach mit der Pinterest Anleitung angehen.

Fange also gleich an: Nutze die Pinterest Anleitung und lege dir deinen Business Account an.

Nachdem die ersten Schritte getan sind, muss man auf der Plattform erstmal abwarten und weiterpinnen. Mache dir keinen Stress, wenn du nach drei Monaten nicht die Reichweite hast, die du dir gewünscht hast. Bleib dran und hör nicht auf zu optimieren und an deiner Reichweite zu arbeiten. Dann wird der Erfolg kommen. Dafür habe ich dir die Pinterest Anleitung gegeben.

Pinterest Anleitung

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